In unserer letzten Ausgabe vorgestellt & schon für Euch getestet!! Schaut nach, wie unser Flummikind den roten Flitzer von banwood findet.

Design und Komfort: Das Laufrad Banwood First Go! im Praxistest

„Wow, du hast aber ein schickes Laufrad!“ So, oder so ähnlich wurden wir regelmäßig angesprochen, wenn wir mit dem Banwood First Go! unterwegs waren. Und ja: Auch mich haben der knallrote Rahmen, die Weißwandreifen, die Lederoptik an Sattel und Lenker und das nostalgische Körbchen von Anfang an verzückt. Weil ein Kinderfahrrad aber natürlich nicht allein nach dem Design ausgesucht werden sollte, haben wir den Praxistest gemacht.

Altersempfehlung: Ein Laufrad für größere Kleinkinder
Empfohlen wird das Banwood First Go! für Kinder von zweieinhalb bis fünf Jahren. Meine Testfahrerin Elsa ist vier und kommt mit Rahmengröße und -gewicht gut zurecht. Bei Sattel und Lenker hat sie Spielraum nach oben, und sogar der sechsjährige Bruder dreht auf dem First Go! noch gerne seine Runden. Insgesamt kann der Sitz – zum Beispiel mit dem im Lieferumfang enthaltenen Werkzeug – auf eine Höhe zwischen 40 und 50 Zentimetern eingestellt werden. Zweijährige dürften es damit eher schwer haben. Auch der vergleichsweise hohe Einstieg erfordert eine gewisse Übung, sodass wir das Rädchen eher für größere Kleinkinder mit ersten Laufraderfahrungen empfehlen würden.

Fahrkomfort: Stolperfrei durchs Gelände dank dicker Luftreifen
Die stabilen 12-Zoll-Luftreifen ermöglichen ein extrem bequemes Vorankommen. Elsa hat das First Go! überall getestet: auf Asphalt und Rasen, auf nassem Laub und Kopfsteinpflaster, bergauf und bergab – das Rad hat alles mitgemacht. Nachpumpen mussten wir kein einziges Mal, und selbst wenn, wären die Ventile dank ihrer Schrägstellung schnell und gut zu erreichen gewesen. Auch der ergonomisch geformte und weich gepolsterte Sattel sortgen für einen tollen Fahrkomfort.

Größe und Gewicht: Zur Not wird’s untern Arm geklemmt
Trotzdem: Der Satz, den ich nicht hören will, der aber immer irgendwann von Elsa kommt – er kam auch auf unseren Touren mit dem Banwood First Go! „ICH KANN NICHT MEHR!“. Zum Glück wiegt das Rädchen nur 4,5 Kilo, so konnte ich es zumindest zeitweise mit einer Hand tragen. Auch im Gepäckkorb unseres Kinderwagens ließ sich das Gefährt verstauen – ein Riesenvorteil, wenn man mit mehreren Kindern unterwegs ist. Uns jedenfalls haben die kompakte Größe und das geringe Gewicht dazu ermutigt, das Banwood First Go! immer mitzunehmen, auch wenn wir noch nicht wussten, wohin es uns treibt.

Ausstattung: Ein Hingucker mit allem, was man braucht
Alles in allem waren wir sehr gerne mit dem Banwood First Go! unterwegs. Mir als Mama ging jedes Mal das Herz auf, wenn ich mein kleines Mädchen auf diesem süßen roten Rädchen sitzen sah. Und das kleine Mädchen hatte bei allen Touren seinen Spaß: am Fahren selbst, aber auch an der Natur drum herum. Ihre gesammelten Stöckchen, Blätter und Steine verstaute sie im zur Banwood-Ausstattung gehörenden Körbchen, währenddessen lehnte sie das Rad an eine Bank. Den nicht vorhandenen Ständer vermisste sie nicht, ebenso wenig wie eine Bremse – ohne die funktioniert das Prinzip Laufrad nämlich ganz wunderbar.

Neben dem schicken Rot gibt es das Banwood First Go! in weiß, grün, rosa, blau und vanille zum Preis von rund 150 Euro.