von Elke Lühning
Wir fahren gerne nach Mainz: zum Spazierengehen am Rhein, um auf dem Markt einzukaufen oder im Café zu sitzen. Unsere Söhne (6 und 9 Jahre) fordern dann in der Regel einen Besuch in das naturhistorische Museum ein, um schnell mal nach dem Bienenstock aus Glas, den Flusskrebsen oder ähnlichem zu schauen. Es gibt immer wieder attraktive Sonderausstellungen (ab Mitte September geht es um die Fledermaus). Das Naturhistorische Museum gilt zwar bei vielen Eltern, die es noch von Schulausflügen aus ihren Kindertagen kennen, als etwas „angestaubt“ – aber meine Söhne lieben die ausgestopften Tiere und Mammutknochen. Es ist unkompliziert (man ist relativ schnell durch oder schaut sich nur Teilbereiche an) und günstig. An den Sonntagen ist der Eintritt sogar frei. Eine andere Möglichkeit ist ein Besuch im Landesmuseum, hier ist noch bis Januar die Sonderausstellung Schuhtick anzuschauen. Eine schön gemachte interaktive Ausstellung, in der die Kinder z.B. ungewöhnliche Schuhe selbst auf dem Laufsteg ausprobieren können. Im Rahmen von „Schuhtick“ werden auch Sonderaktionen für z.B. für Schulklassen oder Geburtstage angeboten. Im Landesmuseum liegt auch der Fürst von Planig in seiner Gruft – schön gruselig! Einen Spaziergang durch Mainz kann man mit einem Museumsbesuch für Kinder richtig attraktiv machen.
>> www.landesmuseum-mainz.de | www.naturhistorisches-museum.mainz.de.