„Wiesbaden kocht“ ist, wie der Name schon erahnen lässt, ein Kochbuch von bzw. über Wiesbadener Köche.
Allerdings handelt es sich hier nicht um Spitzenköche á la Ente von Lehel sondern um ganz normale Kinder, Jugendliche und Erwachsene unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft.
Dieses Kochbuch ist auch nicht nur ein Kochbuch, obwohl sehr viele interessante Gerichte aus vielen Ländern darin beschrieben werden, es ist auch die Dokumentation einer gleichnamigen Veranstaltungsreihe der Wiesbadener Kind- und Jugendzentren (in Zusammenarbeit mit vielen anderen Kooperationspartnern).
Hinter diesem Projekt steckt die Idee, die vielen unterschiedlichen Kulturen, die in Wiesbaden zuhause sind, zusammenzubringen und spürbar zu machen, wie bereichernd kulturelle Vielfalt sein kann.
So erfahren wir vom Friedensblumenbuffet der deutsch-türkischen Frauengruppen im Nachbarschaftshaus oder dem Kochwettbewerb der Wiesbadener Jungengruppen im Georg-Buch-Haus, aber auch wie Crêpes á la Reduit oder Gözleme (gefüllte Teigtaschen) hergestellt werden.
Das Forellenmousse haben wir schon nachgekocht und es hat allen vorzüglich gemundet.
Das Buch ist sehr ansprechend, mit vielen schönen Fotos vom Wiebadener Tre Torri Verlag gestaltet worden und eignet sich zum Schmökern und nachkochen, ist aber auch eine gute Geschenkidee.