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In der Weihnachtsbäckerei

 

von Steffen Hesse

 

Nicht nur singen, sondern machen!


Mit dem richtigen Bauplan entsteht so ein echtes Lebkuchenhaus. Für alle Rezepte benötigt man Mehl, Honig, Butter, Zucker, Ei, Kaffee sowie Lebkuchengewürz (d.h. Zimt, Muskatnuss, Nelken, Kardamom, Piment und Koriander). Für ein Haus braucht man zwei Backbleche mit Lebkuchenteig.

 

Schon bei den Vorbereitungen gibt’s Gaudi, denn Tisch und Boden werden ordentlich eingemehlt. Der Honig und die Butter sind arg klebrig und kaum vom Löffel in die Schüssel zu bringen. Hinter Tasjas Rücken schlage ich das Ei aus der Schale in den Teig und während sie am Teig beschäftigt ist, mischen Rosa und Casimir die Gewürze zu einem exotischen Mix. Alles wird dabei erstmal probiert und dann portioniert.


Danach kommen die Zutaten in die Schüssel und werden mit den Händen kräftig geknetet. Rauf aufs Blech und dann für 20 Minuten in den Ofen. Ein Blech ist für die Dachflächen (2 Stück à 30 x 17 cm), das andere für die Wände (2 Stück à Rechteck 9 x 17 cm mit aufgesetztem Dreieck 12 hoch und 17 breit, sowie 2 Stück Seitenwände à 9 x 17 cm) des Lebkuchenhauses vorgesehen.

Das Verbinden der Einzelteile ist eine echte Herausforderung, weil die Mischung aus Puderzucker und Eiweiß kein Sekundenkleber ist. Am besten man fixiert die Lebkuchenplatten mit Zahnstochern. Die eintägige Trockenzeit nutzt man anschließend zur Grobreinigung von den Überresten der Weihnachtsbäckerei.


Am nächsten Tag wird das Lebkuchenhaus ordentlich mit Süßigkeiten geschmückt. "Papa guck mal, da rutscht alles runter". Hier hilft es, das beklebte Haus so zu neigen, dass die Dachflächen eben liegen. An den Wänden verhindern z.B. Stecknadeln das Abrutschen der Schmuckstücke – Achtung: das Entfernen der Nadeln nicht vergessen! Vor dem fachmännischen Abriss empfiehlt sich natürlich ein Erinnerungsfoto!

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Mehr Info

 

Rezept und Bauplan zum Download:

>> Lebkuchenhaus (PDF, 216 KB)

 

Weitere Rezepte gibt es im Internet.