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Verantwortung übernehmen


"Die Welt besser zurücklassen, als man sie vorgefunden hat"


Diesen Wunsch hinterließ der britische General Baden-Powell den Anhängern der Pfadfinderbewegung als Vermächtnis.
Um seine Erziehungsideale zu verbreiten, gründete er 1908 den ersten Pfadfinderverband. Beabsichtigt war die Entwicklung der vollen körperlichen, sozialen und geistigen Fähigkeiten junger Menschen; aus ihnen sollten Persönlichkeiten werden, die als mündige Bürger und Mitglieder der Gemeinschaft Verantwortung übernehmen.

 

Die Pfadfinder verstehen sich als freiwillige, nicht-politische Bewegung, die offen sein will für Menschen jeder Abstammung, Herkunft und Konfession. So wird teilweise bis heute eine einheitliche Pfadfinderkluft getragen, um keine Standesunterschiede in der Kleidung zuzulassen. Dahinter steht ein System der "Selbsterziehung", in dem vier Elemente eine besondere Rolle spielen:

  • die Verpflichtung auf das Pfadfindergesetz ("Pfadfinderversprechen")
  • das Prinzip "Learning by Doing"; damit eng verknüpft...
  • ein breites Angebot von Aktivitäten und…
  • die Bildung kleiner Gruppen, in denen jeder Verantwortung übernehmen kann und soll

Die deutschen Pfadfinder wurden außerdem von der "Wandervogel-Bewegung" der Jahrhundertwende beeinflusst und sind deshalb besonders naturverbunden. Heute sind die meisten Pfadfindergruppen christlich orientiert. Weltweit gibt es mehr als 38 Millionen Pfadfinder, die in vier internationalen Dachverbänden organisiert sind.

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Thema Kinder und Natur

 

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Infos

 

www.pfadfinder-treffpunkt.de

(mit regionaler Suchfunktion – alleine im FLUMMI-Einzugsgebiet gibt es rund zwanzig unterschiedliche Pfadfinderorganisationen)

 

oder

 

www.scoutnet.de