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Warum Sprache so wichtig ist

 

Text: Daniela Grimm-Roth | Katja Gaubatz

Fotos: Andreas Gudert

 

Wer von Anfang an etwas zu sagen hat, traut sich auch später zu, mit anderen zu kommunizieren und sich sprachgewandt selbst zu vertreten.


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Wir verwenden Sprache um anderen unsere Bedürfnisse mitzuteilen, Gefühle und Wünsche zu kommunizieren. Zudem wird Wissen über Sprache erzeugt, vermittelt und erworben. Gute Sprachkompetenz ist somit Basis für Erfolg in Schule, Beruf und Gesellschaft – heute mehr denn je. Daher sollte die Sprachentwicklung unserer Kinder eine ganz besondere Beachtung finden.


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Ein Kind, dessen Wortschatz vielfältig ist, das komplexe Satzstrukturen bildet und versteht, wird z.B. in der Schule beim Bearbeiten einer Textaufgabe im Mathematikunterricht keine Probleme haben. Die korrekte Aussprache, die Rückschlüsse auf eine regelrechte phonologische Verarbeitung schließen lässt, ist Voraussetzung für den problemlosen Lese-Rechtschreiberwerb.


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Auch im Umgang miteinander ist es unabdingbar, sich verständlich und sprachsicher  auszudrücken und sein Gegenüber zu verstehen. Wenn sprachliche Kommunikation versagt, nimmt z.B. das Risiko für Aggression und Depression zu. Nicht nur Kleider machen Leute, sondern auch Sprache oder anders ausgedrückt: „Ich spreche, also bin ich wer!“


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Die Fähigkeit des Menschen zum Spracherwerb ist angeboren und läuft in seiner chronologischen Abfolge bei allen Menschen (kulturübergreifend) gleich ab. Auch das Tempo, mit dem sich Sprache entwickelt, ist genetisch festgelegt. Spracherwerb bedeutet immer den Erwerb der verschiedenen Modalitäten: Sprachverständnis, Wortschatz, Grammatik, phonologische Bewusstheit (Bewusstsein über lautliche Struktur gesprochener Sprache) und Artikulation. Voraussetzung sind körperliche, geistige und psychische Gesundheit und vor allem ein intaktes Gehör.


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Die Entwicklung des Sprachverständnisses beginnt sehr früh in den ersten Lebensmonaten gefolgt von ersten aktiven Äußerungen (Lallen) um den sechsten Lebensmonat. Erste Wörter werden um den ersten Geburtstag geäußert („Mama, Papa“). Von nun an nimmt Sprachverständnis gemeinsam mit aktivem Wortschatz stetig zu. Verfügt das Kind um das zweite Lebensjahr über ca. 50 Wörter aus verschiedenen Wortgruppen (Nomen, Verben, etc.), beginnt die so genannte Sprachexplosion und das Kind fängt allmählich an, die Wörter untereinander in Beziehung zu setzen und somit grammatikalische Strukturen zu entwickeln. (Zunächst Zweiwortäußerungen wie „Mama da, Papa Auto“, dann Drei- und Mehrwortsätze).

Das Kind ist im Alter von 0–4 Jahren für die Entwicklung seiner sprachlichen Fähigkeiten am sensibelsten, nach dem vollendeten vierten Lebensjahr ist der Spracherwerb im Wesentlichen abgeschlossen. Sprache erlernt der Mensch also automatisch, aber nicht von „ganz alleine“. Kinder entwickeln eine reiche Sprache, wenn sie Bezugspersonen haben, die mit ihnen in Dialog treten. Daher kommt den Eltern im Sprachentwicklungsprozess ihres Kindes eine zentrale Rolle zu.

Uns als Logopädinnen liegt neben unserer sprachtherapeutischen Arbeit die gesunde und erfolgreiche Sprachentwicklung der Kinder am Herzen. Daher haben wir den Kurs „Kinder und Sprache“ entwickelt, der die Kommunikation zwischen Eltern und Ihren Kindern unterstützen soll. Hier zeigen wir Eltern, wie sie die sprachsensible Phase ihres Kindes im Alter zwischen 2 und 3 Jahren optimal nutzen können und begleiten sie dabei, den Grundstein für Sprache, Sprechen und Selbstwert zu legen. Eltern lernen ihr Sprachangebot sensibel und bewusst einzusetzen.


Kinder entdecken in diesem Kurs die Kommunikation mit der Umwelt in spielerischen Situationen und mit viel Spaß. Voller Stolz werden sie zu Komponisten ihrer eigenen Sprache und benutzen sie kreativ, grenzenlos und ungeniert. In neun Stunden, darunter eine theoretische Einführung für Eltern und jeweils acht Themenstunden mit Kind à 60 Minuten erschließt sich den Kindern die Welt der Sprache in der Verbindung aus Sprechen, Singen, Zuhören, Reimen, Basteln und Bewegung.

Sollten Sie jedoch das Gefühl haben, dass sich die sprachliche Entwicklung Ihres Kindes von der Gleichaltriger deutlich unterscheidet, dann stehen Ihnen in erster Linie Ihr Kinderarzt, HNO-Ärzte und wir als Logopäden als Ansprechpartner zur Verfügung.

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Die Beiträge

 

 

>> Anregung

 

>> Englisch mit 3

 

>> Vorlesepaten

 

>> Mama lernt Deutsch

 

>> Eltern-Erfahrungen

 

>> Musik & Sprache

 

>> Bücher & Spiele

 



Infos zum Kurs

 

„Kinder und Sprache“

bei GrimmGaubatz Logopädie und Kommunikation


Daniela Grimm-Roth | Katja Gaubatz

Rathausstraße 49

65203 Wiesbaden

Telefon 0611 – 3 60 67 55

 

www.grimmgaubatz.de

info@ grimmgaubatz.de