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Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken, Riechen!

Sinneswahrnehmung ist für die kindliche Entwicklung so wichtig wie die Nahrung. Untrennbar damit verbunden ist auch Bewegung. Vielen Eltern ist diese Einheit von körperlich-motorischer und psychisch-geistiger Entwicklung nicht voll bewusst.

 

Ein Kind mit vielfältigen Sinneseindrücken hat ein klareres Körperschema. Darauf basiert nicht nur die spätere Raumorientierung, sondern es unterstützt auch die zweidimensionale Umsetzung beim Schreiben und Rechnen sowie den Umgang mit mathematischen Dimensionen.

Inzwischen ist z.B. klar, dass das Subtrahieren in Zusammenhang mit der Erfahrung beim Rückwärtslaufen steht.

 

Wissenschaftlich betrachtet sind senso-motorische Erfahrungen wichtige Voraussetzung für rationale Denk- und Lernprozesse sowie komplexe Handlungen, da sie eine optimale Hirnreifung ermöglichen.

 

Hier setzt die Sinnesschulung an: Spielerisch und in altersgerechten Kleingruppen werden abwechslungsreiche Angebote für die unterschiedlichen Sinne gemacht. Das Kind erlebt sich und seinen Körper sowohl aktiv und eigenständig in der Bewegung als auch in der „be-sinnlichen“ Entspannung. Somit wird das Kind sicherer im Umgang mit Materialien, mit der Umwelt und mit sich selbst.

 

Das daraus resultierende positive Selbstbild stärkt das Kind in seiner gesamten Persönlichkeitsentwicklung. So bewirken die Übungen frühkindliches, sinnliches Lernen und Erleben!

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Das Thema im Überblick

 

Helga Korbella macht sich Gedanken darüber, wann spezielle Förderung überhaupt sinnvoll ist.

 

Lisa Rudigier schreibt über Ihr Konzept des Lernens über Bewegung.

 

Miriam Grünkemeier, Mutter eines Kindes mit ADHS, beschreibt Ihre Erfahrungen.

 

Esther Scholz-Zerres beschreibt, was Kunsttherapie leisten kann.

 

Imke Prinz zeigt, wie wichtig die Schulung der Sinne ist.



Mehr Info

 

Imke Prinz

Psychomotorikerin dakp,

Bewegungs/Tanzpädagogin

 

>> prinz.imke@ web.de