29.09.09 | WiesbadenJung spielt mit Alt Am 8. Oktober, um 14:30 Uhr, ist es soweit: Die Kinder aus dem Stadtteilzentrum Gräselberg des Amtes für Soziale Arbeit besuchen Seniorinnen und Senioren im Altenheim Haus St. Hedwig, Kärntner Straße 13. Bepackt sind sie unter anderem mit Wii-Konsolen, um den älteren Menschen zu zeigen, dass es riesigen Spaß macht, sich trotz körperlicher Einschränkung über natürliche Bewegungen wie dem Schwingen einer Fernbedienung „sportlich“ zu betätigen. Entstanden ist die Idee in Verbindung mit der bundesweiten Aktionswoche „Engagement macht stark“, in der das ehrenamtliche Engagement von Millionen von Bürgerinnen und Bürgern aufgezeigt und gewürdigt werden soll. Die diesjährige Aktionswoche steht unter dem Themenschwerpunkt: Engagement von Alt und Jung. Die Kinder des Stadtteilzentrums Gräselberg werden für die Seniorinnen und Senioren Muffins backen, zusammen Kaffee trinken, und dann geht’s los: Wer wird Bowlingmeisterin oder -meister? Die älteren Menschen werden überrascht sein, wenn die Kinder ihnen erzählen, dass es sogar eine Wii-Sports-Bowling-Seniorenmeisterschaft gibt, und vielleicht macht das gemeinsame Spielen ja soviel Spaß, dass auch sie zukünftig fleißig üben wollen. Eröffnet wird die Veranstaltung von Sozialdezernent Arno Goßmann. Informationen gibt es bei Ruth Limbach im Stadtteilzentrum Gräselberg, Wörther-See-Straße 8, 65187 Wiesbaden, Telefon: 0611 31-2456
25.09.09 | WiesbadenOB Dr. Müller und Schuldezernentin Scholz zur Johannes-Maaß-Schule: „Kommen Wunsch der Eltern nach einem zweiten Gutachten entgegen“ Nach dem Ortstermin von Oberbürgermeister Dr. Müller und Schuldezernentin Rose-Lore Scholz in der Johannes-Maaß-Schule äußern beide großes Verständnis für die Besorgnis der Eltern und Lehrkräfte. Dr. Müller: „Die Beunruhigung der Eltern ist vor dem Hintergrund der gerade durchgeführten Sicherungsmaßnahmen absolut nachvollziehbar. Schuldezernentin Scholz und ich haben daher spontan zugesagt, dem Anliegen der Eltern nach einem zweiten statischen Gutachten entgegenzukommen." Deshalb wurde bereits eine zweite Meinung eines Baustatikers eingeholt. Im Rahmen des Ortstermins wurde sowohl von den Eltern als auch seitens der Vertreter der Stadt betont, dass dies keinesfalls als Misstrauensvotum gegenüber dem Erstgutachter zu verstehen sei, sondern für alle ein noch höheres Maß an Sicherheit bei der Einschätzung bringen soll. „Wenn dieses zweite Gutachten schriftlich vorliegt, was uns für die kommende Woche zugesagt ist, werden wir dessen Ergebnis unmittelbar den Eltern und der Schulgemeinde vorstellen", so Oberbürgermeister Dr. Müller weiter. Schuldezernentin Scholz ergänzt, dass die beim letzten Besuch angesprochenen Arbeiten zur Errichtung einer Mauerscheibe im Keller des Gebäudes zu dessen statischer Unterstützung bereits am gestrigen Donnerstag aufgenommen worden seien. Mit dem Abschluss der Arbeiten werde spätestens zu Beginn der nächsten Woche gerechnet.
24.09.09 | Wiesbaden OB Dr. Müller: „Schulbau in Wiesbaden auf Rekordniveau“ „Der Schulbau in Wiesbaden verläuft derzeit auf Rekordniveau. Im Vergleich mit den Jahren 2004 und 2005, wo wir 8,6 Millionen Euro in den Schulbau investiert haben, waren es 2006 schon 14,3 Millionen, 2007 dann 17,1 Millionen und 2008 schließlich 24,4 Millionen Euro. In diesem Jahr stehen 23 Millionen zur Verfügung, hinzukommen weitere 49 Millionen Euro aus dem Sonderkonjunkturprogramm des Landes. Damit werden aktuell bereits zahlreiche Projekte zur Verbesserung der schulischen Lernbedingungen umgesetzt, um den Investitionsstau der vergangenen Jahre aufzuarbeiten“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller. Verständnis zeigt Dr. Müller für die Besorgnis von Lehrern und Eltern, dass einige Schulen derzeit noch nicht konkret berücksichtigt wurden. „Ich habe das Schuldezernat damit beauftragt, eine ‚Arbeitsliste’ zu erstellen, aus der ersichtlich wird, in welchem Entwicklungsstatus einzelne Projekte stehen, wann sie umgesetzt werden sollen und wie viel Geld dafür im Einzelnen wann zur Verfügung steht“, betont Dr. Müller. Schuldezernentin Rose-Lore Scholz ergänzt: „Bei der Erstellung der Liste werden wir noch einmal genau überprüfen, an welchen Schulen besonderer Handlungsbedarf besteht und welche Projekte eventuell vorgezogen oder noch hinzugefügt werden können.“ „Wir befinden uns gerade in der Haushaltsplanaufstellung für den Haushalt 2010/11. Sechs Millionen Euro für Investitionen sind jährlich noch ungebunden – zusätzlich zu den bereits veranschlagten Investitionsmitteln. Das heißt, es besteht gerade jetzt auch die Chance, dass die Parlamentarier diese Haushaltsmittel zusätzlich für Projekte, auch im Schulbereich, zur Verfügung stellen und damit eine Umsetzung weiterer Maßnahmen ermöglichen", so der Oberbürgermeister abschließend.
17.09.09 | Wiesbaden Mädchenmottotage 21. bis 25. September
„Licht aus – Spot an!“ ist der Titel der Mädchenmottotage, die von Dienstag, 22., bis Sonntag, 27. September, an verschiedenen Orten in und um Wiesbaden stattfinden.
Die Veranstalterinnen, Mitarbeiterinnen der Kinder-, Jugend- und Gemeinschaftszentren sowie des Amtes für Soziale Arbeit, laden Mädchen zwischen sechs und 14 Jahren zu verschiedenen spannenden Aktionen ein.
Die jungen Teilnehmerinnen können zum Beispiel Schwarzlicht-Theater ausprobieren, mit echtem Theaterblut und Special Effects experimentieren, Stockkampf kennen lernen, Videoclips drehen, Kostüme anprobieren und vieles mehr. Eine vorherige Anmeldung ist bei einzelnen Angeboten unter den jeweils angegebenen Adressen erforderlich.
Das gesamte Programm steht im Programmflyer, den es kostenlos im Amt für Soziale Arbeit, Kurt-Schumacher-Ring 2-4 gibt. Erreichbar ist das Amt telefonisch unter der Nummer 0611 312651 oder per E-Mail an maedchenarbeit@ wiesbaden.de. Weiterhin liegt das Programm in allen städtischen Kinder-, Jugend- und Gemeinschaftszentren aus.
Informationen und Anmeldungen in den jeweiligen Kinder-, Jugend- und Gemeinschaftszentren und beim Sachgebiet „Bilden, Beteiligen, Kinder- und Jugendkultur“ unter der Telefonnummer: 0611 312651.
17.09.09 | Wiesbaden Internationaler Bund übernimmt Kita-Gruppen
Sozialdezernent Arno Goßmann hat in diesen Tagen die zwei städtischen Außengruppen der Kita Bertramstraße im Georg-Buch-Haus, Wellritzstraße 38, an den Internationalen Bund (IB) übergeben. Goßmann überreichte hierzu in einer symbolischen Geste einen von den Kita-Kindern selbst gebastelten Schlüssel an den Internationalen Bund. „Der Bedarf an Kita-Plätzen im Westend ist im Vergleich zu anderen Regionen hoch. Bereits am 15. November 2005 hatte die Stadtverordnetenversammlung deshalb beschlossen, dass im Georg-Buch-Haus zusätzliche Betreuungsangebote für Kinder im Westend zu schaffen seien. Die derzeit bereits vorhandene Elementargruppe und eine weitere, später in Betrieb gegangene, Hortgruppe in städtischer Trägerschaft wurden jetzt dem Internationalen Bund übergeben“, erklärt Goßmann Im Laufe des Jahres 2008 zeichnete sich ab, dass die Räumlichkeiten im Georg-Buch-Haus ab dem Kindergartenjahr 2009/2010 für eine Erweiterung der Kinderbetreuung im Westend frei wurden. Zum Jahresbeginn 2010 können im Georg-Buch-Haus deshalb zwei zusätzliche neue Elementargruppen und eine Krippengruppe neu in Betrieb gehen. „Die Trägerschaft dieser Gruppen übernimmt ebenfalls der Internationale Bund. Er ist mit einem umfangreichen Angebot sozialer Dienstleistungen im Stadtteil tätig und als Kindertagesstätten-Träger von den Bürgern angenommen. Unter anderem betreibt er bereits eine Kindertagesstätte in der Roonstraße“, so Goßmann. Der IB saniert die Räumlichkeiten in eigener Regie. Die Kosten der Sanierung für zwei bestehende Gruppen sowie drei zusätzliche neue Gruppen betragen 375.850 Euro. Davon übernimmt der Bund 45.000 Euro aus dem Krippenförderprogramm. 330.850 Euro finanziert die Stadt, vorwiegend aus dem Sonderprogramm zur Verbesserung der Kinderbetreuung.
15.09.09 | WiesbadenNeuer Kletter- und Balancierparcours im Schlosspark Biebrich
In Anwesenheit des Biebricher Ortsbeirates und vieler begeisterter Nutzerinnen und Nutzern hat Grünflächendezernentin Rita Thies einen großen neuen Kletter- und Balancierparcours am Schlosspark Biebrich eingeweiht. Die 2.300 Quadratmeter große Fläche befindet sich am Schlosspark/Ecke August-Laut-Straße, gegenüber des schon vorhandenen Spielplatzes.
Ehemals war auf dieser Fläche vom Verein „Wir leben zusammen“ ein Spielplatz eingerichtet worden. „Leider konnte der Verein irgendwann die Unterhaltung der Spielfläche nicht mehr leisten. Die Fläche verwilderte immer mehr und war zunehmend Vandalismus ausgesetzt“, erläutert Rita Thies, die sich deshalb dafür entschied, die Fläche seitens der Stadt auch als attraktiven Spielplatz herzurichten.
„Der Spielplatz wird nicht nur von Kindern der direkten Anwohnerinnen und Anwohner aufgesucht, sondern auch von vielen Besuchern, die den Schlosspark als Erholungsraum aufsuchen. Insofern hat dieser Spielplatz auch ein wenig überörtliche Bedeutung, der wir mit einem besonderen Konzept gerecht werden wollen. So haben wir rund 200.000 Euro in die Hand genommen und einen großen Kletter- und Balancierparcours geschaffen. Da die Fläche durch einen großen alten Baumbestand geprägt ist, lag das Thema ‚Klettern und Balancieren’ nahe“, so die Dezernentin.
So gibt es dort beispielsweise schiefe Kletternetze, Seilbrücken, Balanciertaue und –balken, die durch Stelzen oder Laufteller aufgelockert werden. Zusätzlich sind in den Parcours zwei Aussichtstürme aus Rubinienholz eingebunden, die man erklimmen kann, um von dort aus das Spielgeschehen zu beobachten. Herunter kommt man über eine Rutschstange oder eine Wellenrutsche. „Wichtig ist mir, dass wir hier ein attraktives Angebot sowohl für kleinere als auch für größere Kinder zur Verfügung stellen, um ihre motorischen Fähigkeiten anzuregen und ihren Wagemut zu fördern. Dabei sind die Spielzonen so aufgeteilt, dass sich Kleine und Größere nicht im Wege stehen. Kinder und Eltern sind natürlich aufgefordert, uns einmal ihre Meinungen zu dem neu eingerichteten Spielplatz mitzuteilen und uns auch Anregungen zu geben. Denn unsere engagierten jungen Spielplatzplanerinnen und ich freuen uns über Rückmeldungen“, betont Rita Thies abschließend.
02.09.09 | Wiesbaden„Mama spricht Deutsch“-Kurse beginnen Das Einwohner- und Integrationsamt bietet gemeinsam mit dem Amt für Soziale Arbeit wieder Sprachkurse mit kostenloser Kinderbetreuung an.
Die Reihe „Mama spricht Deutsch“ richtet sich an Frauen, die bereits einen Deutsch- oder Integrationskurs absolviert haben und ihre Deutschkenntnisse anwenden und verbessern wollen. An acht verschiedenen Standorten in Wiesbaden werden Themen aus den Bereichen „Vorschulische und schulische Entwicklung des Kindes“, „Gesundheit und Prävention für die Familie“, „Erziehung“ und „Freizeit“ von Referenten vorgestellt, diskutiert und dabei Sprachkenntnisse vertieft.
Die Kurse finden einmal wöchentlich von September bis Dezember außerhalb der Schulferien statt. Die wöchentlichen Treffen beinhalten drei Unterrichtsstunden von jeweils 45 Minuten. Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf 1,50 Euro pro Kurstermin. Die Teilnehmerinnen können während des Kurses eine kostenfreie Kinderbetreuung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 0611 314013 oder 314003.
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