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Patchwork-Familie - na und?

Das FLUMMI-Redaktionsgespräch führten Ulrike Wiegand und Anja Baier


Illustration von Hannah, 8 Jahre, aus Wiesbaden

FLUMMI: Was bedeutet für Euch Familie? Familie heute - wer gehört dazu?

Susanne: Als wir geheiratet haben, saßen wir mit drei Kindern im Standesamt. Dabei war auch meine Stieftochter aus erster Ehe: bei der Hochzeit mit meinem ersten Mann war seine Tochter 4, als wir uns getrennt haben 11 Jahre alt - und Hanna besucht uns immer noch. Lena lebt ständig bei uns, der Sohn von Michael jedes zweite Wochenende und etwa die Hälfte der Ferien. Die gehören alle drei dazu.

Claudia: Das ist interessant. Und Deine Stieftochter hat eine solche Bindung zu dir aufgebaut?

Susanne: Die Bindung des Vaters zu seinen beiden Töchtern ist nahezu null, Aber Hanna ist auch nach der Trennung weiter zu mir gekommen. Sie hat jedes zweite Wochenende bei mir verbracht. Das hat sich in Absprache mit Hannas Mutter so ergeben. Sie wird jetzt 18 und ihren Geburtstag feiert sie bei uns.

Yvonne: Meine Geschichte ist einfach. Ich habe zwei Kinder und wir leben seit zwei Jahren getrennt, sind noch verheiratet. Die Zeit mit den Kindern teilen wir auf.


Claudia: Zum Thema Familie bin ich hin und her gerissen. Ich habe mir schon zwei Kinder gewünscht, Junge und Mädchen, also der Klassiker. Als ich Dieter kennen lernte, war absehbar, dass alles irgendwie anders wird. Wir sind jetzt zehn Jahre zusammen und haben inzwischen einen gemeinsamen Sohn. Ich bin froh, ein eigenes Kind zu haben. Das war anfangs unklar, ob wir noch ein Kind bekommen, er hat ja schon zwei aus erster Ehe. Andererseits ist das toll, gerade für die Kinder, weil sie mehr Ansprechpartner haben. Auch Lasse kommt gut damit klar. Es gibt wenig Konflikte, es ist immer was Besonderes, wenn die Halbgeschwister kommen. Klar, für mich ist es manchmal schwierig, es ist nicht ideal. Es gab Phasen, wo ich das gar nicht mehr wollte - inzwischen komme ich aber sehr gut damit klar.

Susanne: Grundsätzlich gehören Michael und alle drei Kinder zur Familie. Aber gefühlsmäßig ist das manchmal schwankend. Ich merke, dass Michael, Lena und ich, die ständig zusammenleben, besser aufeinander eingespielt sind und ich den beiden dadurch auch emotional näher stehe. Wenn Paul dann dazukommt, führt das immer mal wieder zu Problemen. Nicht zuletzt weil er ja in zwei Familienkonstellationen lebt und die haben eben unterschiedliche Regeln.

Claudia: ... das kenne ich auch!

Yvonne: Das kenne ich nicht, dass am Wochenende "fremde" Kinder da sind. Im Prinzip hat sich durch die Trennung wenig geändert, die Familie ist immer noch die Familie. Ich verstehe darunter die wichtigen Kontaktpersonen: Mein Mann ist trotz Trennung nicht aus der Welt, meine Schwiegereltern auch nicht, mit denen versteh ich mich prima und die Kinder sind oft dort. Aber das "typische", das "normale", das vermisse ich schon und ich weiß auch, dass es nie wieder kommt. Andererseits bin ich froh, dass ich meine Freiräume hab. Aber meiner Meinung nach ist die klassische Familie in 50 Jahren eh' ein revidiertes Modell!

Claudia: Yvonne, Du sagst, die Familie ist "zerbrochen". Familie hieß mal "das eigene Fleisch und Blut". Das verändert sich jetzt. Aber wir sind halt mit dem klassischen Modell groß geworden und noch nicht soweit, andere Modelle zu akzeptieren.

FLUMMI: Da schließt die nächste Frage an: Seht Ihr Euch als Ausnahmefamilie? Oder empfindet Ihr Euch als normal? Laut Experten ist schon jede siebte Familie eine Patchwork-Familie.

Yvonne: Mir ist noch nie passiert, dass das als anormal betrachtet wurde. Ich glaube eher, dass ich selbst diejenige bin, die immer denkt: ich bin ein Exot, was denken die jetzt? Dabei denken die gar nichts!

(Gelächter)

Susanne: Verschiedene Konstellationen existieren nebeneinander. Ich kenne weniger "normale" Familien als Patchwork, getrennt, alleinerziehend usw. Ich wohne auf dem Land und hätte nie für möglich gehalten, wie viele "Neuzusammensetzungen" es dort gibt.

Claudia: Es gibt Statistiken, dass die Zahl der Alleinerziehenden ansteigt. Ich wohne in Mainz, auch im Kindergarten werden es immer mehr Alleinerziehende.

Yvonne: Ich bin "hälfte-erziehend".

Claudia: Aber viele sind wirklich alleinerziehend. Dein Modell Yvonne, ist eher die Ausnahme. Ich kenne nur ein Paar, das auch so konsequent halbe-halbe macht.

Yvonne: Na ja, halbe-halbe ist es nicht ganz.

Claudia: Bei uns kommen die Kinder ja nur jedes zweite Wochenende, diese vier Tage im Monat, das ist schon verdammt wenig. Was hat mein Mann von seinen Kindern? Nichts. Es ist erschreckend, wie viele Männer sich nach der Trennung sogar ganz "verabschieden", nicht mal zahlen.

Susanne: Teilen erfordert ein Geben und Nehmen. Auch die Mutter muss abgeben. Yvonne, Du sagst, Du hast einen Tag frei, trotzdem wechselt Dein Kind ständig und das bringt Unruhe. Also musst Du abgeben und der Vater muss sagen "ich ermögliche das, versuche mich beruflich einzuschränken". Viele haben zwar guten Willen, aber die äußeren Umstände sind schwierig: weil man nicht so nah zusammen wohnt oder es beruflich nicht geht. Und manchmal scheitert es eben auch am Willen.

FLUMMI: Wie empfinden die Kinder eure Situation? Und wie klappt es mit den Stiefkindern?

Claudia: Ich glaube, dass es für Kinder nicht einfach ist. Dass es stark davon abhängt, wie gut die Eltern sich arrangieren und wie sie sich verstehen. Je besser, desto einfacher ist es für die Kinder. Wenn es leichter wäre für die Kinder, würden sich wohl noch mehr Leute trennen.

FLUMMI: Vielleicht, weil es dann auch zwei Erziehungsstile gibt?

Claudia: Nein, das glaube ich nicht. Großeltern haben z.B. ja auch einen anderen Stil als Eltern.

Yvonne: Bei mir es so, der Große hat ADS und braucht klare Regeln. Dann meint er: ich bin streng. Dabei behauptet mein Freund, ich wäre eher inkonsequent. Und mein Ex-Mann ist noch inkonsequenter und die Großeltern auch. Deswegen empfinde ich die Zeitaufteilung schon als Problem. Ich wünschte, dass sie mal eine ganze Woche da wären, damit wir uns einspielen können. Andererseits können Kinder ganz gut unterscheiden: das sind die Regeln bei Oma und Opa und das die Regeln bei Papa oder Mama. Ich denke schon, dass die Kinder unter der Trennung leiden. Nicht ständig, aber es keimt immer wieder auf. Sie wünschen sich, dass Papa und Mama wieder zusammen sind. Wenn das so wäre, dann aber: "Juhu!"

Claudia: Fragen sie manchmal, warum ihr Euch getrennt habt? Die Frage kommt bei uns immer wieder.

Yvonne: So konkret nicht. Ich weiß auch nicht, ob ich das selbst thematisieren sollte. Andererseits können sie jederzeit mit mir darüber reden. Ich habe jetzt einen Freund, das finden sie natürlich superdoof. Wenn der bei uns schläft, dann können sie nachts nicht zu mir ins Bett.

Susanne: Meine Tochter war ein Jahr alt, als ihr Vater wegen seines Jobs in der Woche nicht bei uns gewohnt hat, er war also nur am Wochenende daheim. Als sie zweieinhalb war, ist er ganz ausgezogen. Und blieb weg. In den sieben Jahren seither hat er sie kaum gesehen. Am Anfang hab ich mir unheimlich Gedanken gemacht und ihn oft gefragt: "Du trennst dich von mir, aber wie kannst du dich von deiner Tochter trennen?" Damals hat er nur zwei Straßen weiter gewohnt. Irgendwann habe ich aufgegeben. Trotzdem denke ich, Lena hat keinen Schaden genommen. Die Bindung zu ihrem Vater war - leider - nie sehr eng. Jetzt ist sie fast zehn, ich habe ihr immer wieder angeboten, Kontakt herzustellen. Sie will aber nicht, da für sie ihr Vater "ein Fremder" ist.

Sie scheint mit dem Thema abgeschlossen zu haben - jedenfalls im Moment. Michael fand sie am Anfang auch blöd. Das ist keine Vater-Tochter Beziehung, aber sie stehen sich trotzdem nahe. Bei Paul ist es wieder anders. Er fände es prima, wenn seine Mutter bei uns einziehen würde, da wir doch seiner Ansicht nach Platz genug haben. Das beschäftigt ihn immer mal wieder. Sein innigster Wunsch ist wohl schon, dass die leiblichen Eltern wieder zusammen kommen.

Yvonne: Ich finde es wichtig, wie Eltern mit der Trennung umgehen. Ich glaube wir sind da eine Ausnahme. Wir sind noch Freunde, verstehen uns fast besser als vorher. Mich freut das auch für die Kinder. Wir wohnen zwar nicht mehr zusammen, aber alles ist irgendwie harmonisch.

Claudia: Dieter kann nicht die Türschwelle übertreten, dort wo seine Kinder wohnen. Sie lässt ihn nicht ins Haus. Seine Ex-Frau müsste im wahrsten Sinne des Wortes mal "die Tür aufmachen".

FLUMMI: Kommen wir noch mal zu den Stiefkindern. Wie werden sie integriert, wenn sie nur ab und zu da sind? Wie ist das z.B. beim Ausüben von Autorität?

Yvonne: Das ist interessant! Mit meinem Freund bin ich seit einem Jahr zusammen und es treten jetzt vermehrt Situationen auf, wo er was sagen muss und sich nicht verkrümeln kann. Das ist nicht einfach für ihn. Die Kinder könnten ja sagen: "Der hat hier nichts zu melden, der ist ja nur am Wochenende da."

Susanne: Bei Hanna hatte ich selbst noch keine Kinder und wollte auch keine. Da war es toll, nur alle zwei Wochen ein Kind zu haben. Das hat Spaß gemacht und das Konfliktpotenzial war relativ gering. Lena und Paul kriegen beide ihre Rüffel. Aber manchmal ist es nicht so einfach. Paul bringt andere Regeln mit. Beispielsweise wenn es darum geht, bestimmte Aufgaben zu übernehmen, die zu Hause nicht von ihm verlangt werden.

Yvonne: Und wie setzt Du das durch?

Susanne: Na ja, da redet man halt mit Engelszungen. Das sind ganz normale Erziehungsprobleme. Aber es setzt voraus, dass ich überhaupt die Erwartung an ihn habe, dass er sich bei uns beteiligt. Er verbringt eben nicht nur seine Freizeit hier.

Yvonne: Bei uns ist das anders. Ich habe den Eindruck, dass bei meinem Ex am Wochenende Spaß angesagt ist. Da wird weniger gefordert, da müssen sie keine Teller wegstellen oder so. Ich würde mir wünschen, dass bei Papa auch mal Alltag ist. Und seit wir getrennt leben, haben sich die beiden Kinder verbündet, auch gegen mich. Da ist es schwierig, Regeln durchzusetzen.

Claudia: Man denkt ja immer, nur bei uns ist alles so kompliziert. Aber normale Familien haben auch Probleme. Für mich war es anfangs schwierig mit den Stiefkindern. So am Wochenende auf dem Spielplatz hocken ... Ich war am Anfang sehr zurückhaltend, auch aus Unsicherheit. Das Verhältnis war zwar immer harmonisch, aber es gab keine richtige Bindung. Erst als ich mich damit auseinandergesetzt habe, hat es sich verändert. Ich habe mich mehr mit den Kindern befasst. Jetzt kann ich sie auch in den Arm nehmen. Und wenn's Schwierigkeiten gibt, sage ich das. Dieter spielt zwar die Hauptrolle bei Grundsatzfragen, aber im Alltag rede ich mit.

FLUMMI: Wie ist es, wenn Du Regeln aufstellst und er ist nicht da?

Claudia: Das klappt eigentlich gut, das akzeptieren sie auch. Ab dem Moment, wo ich ein eigenes Kind hatte, ist natürlich vieles leichter geworden. Unser ganzer Lebensrhythmus ist jetzt auf Kinder umgestellt: Vorher waren wir quasi werktags ein Paar und am Wochenende war alles auf Kinder eingestellt. Glücklicherweise verstehen sich unsere Kinder echt toll, trotz Altersunterschied.

Susanne: Das war bei mir umgekehrt, ich hatte ja schon ein Leben mit Kind. Gerade die Wochenenden habe ich als Alleinerziehende sowieso auf Spielplätzen verbracht. Kam Michael also zusammen mit Paul, war das kein Problem. Dann war ich dankbar, dass er selbst ein Kind hat und weiß, was das bedeutet. Und wenn Paul dabei war, hatte Lena auch einen Spielkameraden.

Claudia: Das ist bei uns genauso, ich bin immer ganz froh, wenn die Stiefkinder da sind. Dann ist Lasse nicht alleine. Dann gibt's Halli-Galli!

Susanne: Das finde ich auch besonders positiv, nachdem soviel Negatives genannt wurde. Ich habe ja ein Einzelkind und durch "Patchwork" hat sie die Möglichkeit teilweise in einer Geschwisterkonstellation zu leben. Die hassen und lieben sich wie "echte" Geschwister.

Yvonne: Meine hängen auch sehr zusammen. Ich kriege zwar nicht mit, wie sie mit der Tochter von Kais neuer Freundin umgehen, aber wenn ich frage, heißt es "die ist doof". Das ist schade, mich würde es freuen, wenn sie sich anfreunden. Die zwei haben sich so eng verbündet, dass sie niemand drittes mitreinlassen. Ich bin gespannt, ob die Zeit das ändert.

FLUMMI: Was wünscht ihr Euch? Was könnt ihr anderen raten und mit auf den Weg geben? Eines wurde bereits genannt: eine "vernünftige Trennung"...

Claudia: Susanne, du sagtest bei deinem Mann und seiner Exfrau klappt das gut; treffen die sich ab und zu? Oder wie läuft da die Kommunikation?

Susanne: Sie telefonieren regelmäßig. Sie haben schon recht verschiedene Ansichten. Aber sie kriegen es meistens hin, konstruktiv darüber zu reden, was das Beste für Paul ist.

Claudia: Mein Rat aus eigener Erfahrung: wer sich auf einen Mann mit Kindern einlässt, sollte sich das gut überlegen. Ich würde mich zwar wieder so entscheiden, weil Dieter der Richtige für mich ist. Aber ich hätte mich mehr damit auseinander setzten müssen, auch mit der Verantwortung die ich da übernehme. Zum Stichwort "Trennung": Um das vernünftig hinzubekommen, kann man auch eine Paartherapie machen. Für mich selbst wünsche ich mir, dass wir zusammenbleiben und es so gut weiterläuft.

Yvonne: Ja, das man nach der Trennung einen guten Umgang pflegt. Aber wenn es tiefe Verletzungen gab ist es schwer, vernünftig zu reden. Bei uns war kein großer Knall. Ich profitiere davon, sonst hätte ich mein Studium aufgeben müssen. Zum Beispiel helfen meine Schwiegereltern mit. Wenn man ganz allein ist, braucht man ein soziales Netzwerk. Ich kenne genug, die sind aufgeschmissen, weil sie keinen Krippenplatz finden. Und ruhig mal Hilfe von außen holen, auch Erziehungshilfe.

Susanne: "Auseinanderleben" wie bei Euch ist ja ein eher untypisches Ende. Ganz anders ist es, wenn es gegenseitige Verletzungen gibt. Wer das außen vor lassen kann und nur das Kindeswohl im Blick hat, vor dem ziehe ich den Hut. Kinder sind schon in der Lage damit umzugehen, dass man sich mal eine Zeitlang aus dem Weg gehen muss. In jeder Situation ist es aber wichtig, im Gespräch zu bleiben.

Yvonne: Ganz wichtig: zeigen, dass man die Kinder liebt und zu ihnen steht. Mein Kleiner hatte nach der Trennung solche Verlustängste! Ich musste ihm klar machen, dass er immer mein Kind bleibt und ich ihn nie verlassen würde. Die Idee wäre mir vorher nicht gekommen, dass ein Kind solche Gedanken hat.

Claudia: Man kann sich gar nicht richtig trennen mit Kindern. Als kinderloses Paar trennt man sich und hat dann nichts mehr miteinander zu tun. Aber mit Kindern ist es unmöglich, man muss sich auch weiterhin mit dem anderen befassen. Das ist eigentlich die Grundüberlegung, der man sich stellen müsste, wenn man ein Kind kriegt.

FLUMMI: Danke für das offene und spannende Gespräch!

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Weitere Beiträge

 

>> Familie erweitern


>> Rat und Hilfe

 



Wir sprachen mit:

 

Susanne Schneider

Eine leibliche Tochter aus erster Ehe (Lena, 9), in zweiter Ehe verheiratet mit Michael (ein Sohn Paul, 7, der jedes zweite Wochenende beim Vater verbringt). Noch in Kontakt mit ihrer Stieftochter aus erster Ehe, Hanna, 18, Lenas Halbschwester. Lebt in Hohenstein.

 

Claudia Bayer

Lebt unverheiratet mit Dieter und dem gemeinsamen Sohn (Lasse, 6) in Mainz. Dieter ist geschieden und hat aus erster Ehe zwei Kinder (Sophia, 11 und Max, 13). Die beiden sind jedes zweite Wochenende und teilweise auch in den Ferien beim Vater. Dieters Exfrau ist wieder verheiratet und hat mit ihrem neuen Ehemann eine weitere Tochter (5 Jahre).

 

Yvonne Kern

Lebt seit zwei Jahren getrennt. Hat zwei Söhne, 7 und 9 Jahre alt. Ihr derzeitiger Freund hat keine Kinder. Einmal pro Woche und jedes zweite Wochenende übernachten die Söhne beim leiblichen Vater Kai. Lebt in Wiesbaden.