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29.10.10 | Wiesbaden

Stadt befragt Eltern zu Betreuungsangeboten
Die Landeshauptstadt Wiesbaden möchte wissen, welche Betreuungsangebote Eltern für ihre Kinder wünschen. Deshalb startet sie eine ausführliche Befragung. Ziel ist es, das derzeitige Betreuungsangebot zu optimieren und gleichzeitig beim bereits stattfindenden Ausbau die finanziellen Mittel zielgerichtet einzusetzen.
Im September wurden bereits Eltern mit Kindern unter drei Jahren angeschrieben. Die Resonanz war sehr gut. Nun erhalten in den kommenden Wochen Eltern von rund 6.000 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren einen Fragebogen zugeschickt. Darin werden sie zu ihrer derzeitigen Betreuungssituation interviewt. Gefragt wird, von wem und wie lange das Kind tagsüber außerhalb der Familie betreut wird, welche Tagesbetreuungsangebote benötigt werden, wie zufrieden sie mit der derzeitigen Situation sind und welche Verbesserungsmöglichkeiten sie sehen.
Da nicht alle Eltern befragt werden können, wurden aus dem Einwohnermelderegister repräsentative Stichproben gezogen. Sie werden streng vertraulich behandelt und vom Amt für Strategische Steuerung, Stadtforschung und Statistik in anonymisierter Form ausgewertet. Rückschlüsse auf einzelne Familien oder Kinder sind nicht möglich. Die Erhebung ist mit dem städtischen Datenschutzbeauftragten abgestimmt.
Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten ist es jedoch von großer Bedeutung, dass möglichst jede ausgewählte Familie an der Befragung teilnimmt.
Rückfragen: 0611 - 312304 (montags bis freitags von 10 bis 16.30 Uhr – Stefanie Neurauter) und stefanie.neurauter@ wiesbaden.de sowie  0611 - 313165, (montags, mittwochs und freitags von 10 bis 18 Uhr – Beate Hock) und beate.hock@ wiesbaden.de.


25.10.10 | Wiesbaden

Wiesbadener Integrationspreis 2010
Das Projekt „Die Kunstkoffer kommen“ erhält am Dienstag, 26. Oktober, um 19 Uhr den diesjährigen Integrationspreis der Landeshauptstadt Wiesbaden. Von 13 eingegangenen Bewerbungen hat sich die Jury in ihrer Sitzung am 17. August für dieses Projekt entschieden. Im Rahmen des Projektes erhalten Kinder ohne Berücksichtigung von deren Herkunft, sozialem Status oder sprachlicher Befähigung kostenfrei und regelmäßig einen Zugang zu künstlerischen Materialien und Techniken. Es wird in der Trägerschaft des Vereins „Kunstraum Westend e. V. – Verein für Kunst im Wiesbadener Westend“ unter der Leitung von Titus Grab durchgeführt.
Infos: www.kunst-koffer.org.


11.10.10 | Wiesbaden

Planungen für Schulkinderhaus an Grundschule Nordenstadt vorgestellt
Auf 540 Quadratmetern soll das Schulkinderhaus Nordenstadt Platz für bis zu 130 Schülerinnen und Schüler bieten, die vom Förderverein der Grundschule Nordenstadt nach der Schule betreut werden. Gestartet ist der Förderverein 1997 mit zwölf Kindern, heute werden 106 Kinder in verschiedenen Zeitmodulen bis maximal 16.30 Uhr und in den Ferien betreut. Der Verein organisiert damit eines der größten Betreuungsangebote an den Wiesbadener Grundschulen. Die Betreuung ist derzeit an drei Standorten auf dem Schulgelände – in Schulräumen und einem Container - sowie in Räumen des Gemeinschaftszentrums Turmstraße untergebracht. Das führt zu organisatorischen und pädagogischen Belastungen für Mitarbeiterinnen und Kinder. Über den Bau des Schulkinderhauses Nordenstadt entscheidet die Stadtverordnetenversammlung am 11. November. Im Frühjahr 2012 soll es fertig sein. „Die Eltern –und Fördervereine sind eine tragende Säule der Grundschulkinderbetreuung in der Landeshauptstadt Wiesbaden. Dank des beispielhaften ehrenamtlichen Engagements der Vereine wurden seit 2008 fast 900 Betreuungsplätze in Trägerschaft von Eltern- und Fördervereinen neu geschaffen – insbesondere bei der Ausweitung der Ganztagsplätze und der Ferienbetreuung: Betreuungsangebote bei Eltern- und Fördervereinen bestehen mittlerweile an 27 Standorten mit insgesamt fast 1.750 Plätzen“, so Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller. „1.848.000 Euro investieren wir in das Schulkinderhaus für die Grundschule Nordenstadt, davon werden 401.000 Euro durch die Mietzahlungen des Vereins refinanziert“, erläutert Schuldezernentin Rose-Lore Scholz. „Der Förderverein leistet eine hervorragende Arbeit. Der Bau der Schulkinderhauses ist nicht zuletzt Ausdruck unserer Wertschätzung für die ehrenamtliche Arbeit zahlreicher Akteure.“

Die Planungen haben Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller, Schuldezernentin Rose-Lore Scholz, SEG-Geschäftsführer Andreas Guntrum, Ortsvorsteher Rainer Pfeifer sowie Elke Hauff und Gabriele Storch von der Grundschule Nordenstadt im Rahmen einer Präsentation des Architekten Volker Schreiber heute vorgestellt.
„Auf zwei Ebenen bietet das Schulkinderhaus Platz für fünf Gruppenräume, Mehrzweckraum für Essen, Aufführungen, Bewegung, Räume für die Hausaufgabenbetreuung, Gruppenräume, die bei Bedarf durch den Einbau einer Faltwand zu einem weiteren Mehrzweckraum umgestaltet werden können, Küche, Personalraum, Büro und Lagerflächen“, so SEG-Geschäftsführer Andreas Guntrum. Die Stadtentwicklungsgesellschaft hat im Auftrag des Schuldezernates bereits mehrere Bauprojekte im Betreuungsbereich realisiert, so zum Beispiel das Schulkinderhaus an der Konrad-Duden-Schule, Aufstockung und Umbau an der Diesterwegschule, den Anbau an der Grundschule Bierstadt, der auch Platz für die Betreuung bietet, oder den Umbau der Hausmeisterdienstwohnung an der Helen-Keller-Schule. „Das Schulkinderhaus wird in Passivhausbauweise errichtet.
Das überwiegend in Holzbauweise geplante Gebäude ist teilunterkellert und in Teilbereichen zweigeschossig. Die städtebauliche und denkmalrechtliche Einbindung in den Ortskernbereich wird durch Verwendung von ortstypischen Dachformen wie einem Satteldach und ortstypischen Materialien in der Außenfassade erreicht“, berichtet Architekt Volker Schreiber aus Wiesbaden. „Wir, die Eltern und Kinder der Betreuung freuen uns riesig. Durch den Bau des Schulkinderhauses kann die Ganztagsbetreuung künftig an einem Ort stattfinden. Das erweiterte Raumangebot im Schulkinderhaus führt somit nicht allein zu einer Platzerweiterung auf bis zu 130 Schülerinnen und Schüler. Es führt auch und vor allem zu einer qualitativen Verbesserung des Betreuungsangebotes. Insbesondere der neue Mehrzweckraum ist ein Hit“, erläutert Elke Hauff, Vorsitzende des Fördervereins und organisatorische Leiterin des Betreuungsangebotes.
„Das Betreuungsangebot und das Schulkinderhaus sind ein Gewinn für unsere Schule. Darüber hinaus stehen der Schule wieder dringend benötigte Schulräume zur Verfügung, die durch den Umzug der Betreuung frei werden wie Arztzimmer, Werkraum oder ein Klassenraum. Im Gegenzug freuen wir uns, dass wir auch im Schulvormittag den Mehrzweckraum im Schulkinderhaus mitnutzen können“, ergänzt Gabriele Storch, Konrektorin der Grundschule Nordenstadt. Über den freut sich auch Ortsvorsteher Rainer Pfeifer, weil in Absprache mit dem Förderverein der Schule der Raum in den Abendstunden von Nordenstadter Vereinen mitgenutzt werden kann: „Bedarf für Räumlichkeiten bestehen bei unseren ortsansässigen Vereinen immer wieder. Auch darüber hinaus ist das Schulkinderhaus Nordenstadt und das hervorragende Betreuungsangebot des Fördervereins eine Bereicherung für unseren Ortsteil. Nicht ohne Grund hat unser Ortsbeirat das Projekt des Schuldezernates einstimmig angenommen.“
Infos: Pressereferat, Rathaus, Schloßplatz 6, 65183 Wiesbaden | Telefon: 0611 – | Telefax: 0611 / 31-3903 | E-Mail: pressereferat@wiesbaden.de.
31-3302, -3200


07.10.10 | Wiesbaden-Biebrich

Herbstferienspiele auf dem Biberbau
Es gibt noch freie Plätze! In den beiden Herbstferienwochen, vom 11. bis zum 15.10.2010 und vom 18. bis zum 22.10.2010, jeweils von 9.00 bis 16.00, finden wieder Ferienspiele auf der Kinder- und Jugendfarm Biberbau statt. Dies ist ein betreutes Ferienprogramm für Kinder ab 6 Jahren.
Anmeldungen sind ab sofort noch möglich.
Weitere Informationen und Anmeldeformulare: www.ferien.biberbau-biebrich.de.


07.10.10 | Wiesbaden

Varieté für kinder „Knallbonbon und Luftikus“
„Knallbonbon und Luftikus“ heißt eine neue Veranstaltungsreihe des Kinderzentrums Wellritzhof, für die man sich jetzt anmelden kann und die am Mittwoch, 17. November, an den Start geht. Zweimal jährlich ist eine Veranstaltung geplant. Das Varieté für Kinder - natürlich sind auch Erwachsene gern gesehen - bietet Nachwuchskünstlerinnen und –künstlern die Möglichkeit, in einer tollen Zirkusarena ihre Talente zu zeigen. Dabei muss es sich nicht ausschließlich um Jonglage, Akrobatik oder andere Zirkusdisziplinen handeln. Auch aus dem Bereich Musik, Tanz und Zauberei können die Nachwuchstalente ihr Können unter Beweis stellen. Einzige Bedingung ist, dass das Programm für Kinder bestimmt sein sollte. Talentierte Nachwuchskünstler, die sich für einen Auftritt interessieren, erhalten weitere Informationen im Kinderzentrum Wellritzhof.
Hintergrund:
Das Kinderzentrum Wellritzhof ist eine Einrichtung des Amtes für Soziale Arbeit in Wiesbaden und wurde im November 2009 eröffnet. Es liegt mitten im Stadtteil Westend und hat von Dienstag bis Freitag, 15 bis 18 Uhr, geöffnet. Es bietet Kindern Räume an, in denen sie ihre Persönlichkeit und sozialen Kompetenzen entwickeln und ihr Verhaltensrepertoire erweitern können. Immer wieder geht es auch darum, Freiräume für Kinder zu schaffen oder zu erhalten. Das bedeutet Teilhabe am politischen Leben, Präsenz im Stadtteil sowie an Straßen- und Schulfesten. Es werden erlebnisorientierte und geschlechtsspezifische Gruppenarbeit sowie Sport- und Spielangebote, Turniere, Ausflüge, Freizeiten, Seminare und natürlich kulturelle Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art, beispielsweise Kindertheater, Kinderzirkus, angeboten.
Kontakt: Kinderzentrum Wellritzhof, c/o Herbert Cartus, Wellritzstraße 21, 65183 Wiesbaden, Telefon: 0611 31-3213; Mail: kijuzwestend@wiesbaden.de.


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