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Musik plus Sprache – eine Verbindung mit Zukunft


Neue Akzente in der musikalischen Früherziehung
von Christiane Maier


Grundsätzlich kommt jeder Mensch mit einem gewissen Maß an Musikalität zur Welt. Ob diese jedoch gefördert, ausgebaut und kultiviert wird, hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab.
Babys hören neun Monate lang den Herzschlag der Mutter, das Metrum des Lebens. Schwangere entspannen sich gerne bei beruhigender klassischer Musik. Oft singen die Eltern oder die größeren Geschwister dem Ungeborenen ein Lied vor.
Alle diese äußeren Einflüsse prägen bereits die Höreindrücke der Babys während der Schwangerschaft und implementieren die Sprachmelodie und den Sprechrhythmus der Umgebung – die Fähigkeit sprechen zu lernen wird sozusagen gleich mit geboren.

Sobald Säuglinge Musik hören beruhigen sie sich, fangen an zu wippen, drehen den Kopf zu der Schallquelle, lallen und glucksen vor Freude. Dieses Potential zu fördern und zu entwickeln ist Ziel der frühmusikalischen Erziehung.

Bereits in Musikkursen für Babys wird der erste intensive Kontakt zur mütterlichen und väterlichen Gesangsstimme, zu Klängen und Geräuschen, sowie zu Liedern und Tänzen angebahnt. In einer harmonischen Atmosphäre lernen Eltern und Kinder auf spielerische Art und Weise die Wunderwelt der Musik kennen. Von Anfang an werden Lieder mit Orff-Instrumenten und Body-Percussion begleitet. Rhythmische und melodische Übungen, Bewegungslieder, der Einsatz von Rhythmik-Materialien sowie die Wahrnehmungsförderung durch geeignete musikalische Spieleinheiten tragen zu einer ganzheitlichen Förderung der Kinder bei.

Um eine kontinuierliche Ausbildung bereits im frühen Kindesalter zu erreichen, sollte man bestrebt sein, eine auf hohem Niveau angelegte und auf mehrere Jahre konsequent aufeinander aufbauende musikalische Früherziehung mit seinem Kind zu besuchen. Hierbei gibt es die unterschiedlichsten Unterrichtskonzepte und eine Vielzahl von Anbietern.

Gerade in der Zeit des Spracherwerbs, also im Baby- und Kleinkindalter kann man die Chance nutzen über den spielerischen und imitatorischen Ansatz Musik mit Sprache zu koppeln. Idealerweise kann in diesem Alter der Zugang zu einer weiteren Sprache angebahnt werden.

So bietet der frühe Musikunterricht einen hervorragenden Einstieg in das Kennenlernen des Klangs, der Sprachmelodie und des Sprechrhythmus z.B. der englischen Sprache, indem von Anfang an Lieder sowohl in deutscher als auch englischer Sprache gesungen werden. Idealerweise ist es ein durchgängiges Konzept, von der frühkindlichen Musikalisierung bis hin zum frühinstrumentalen Unterricht.

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Thema Sprache

 

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Mehr Infos

 

Christiane Maier studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Buchwesen an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Neben einer Chorleiterausbildung hat sie eine Vielzahl von Fort- und Weiterbildungen im Bereich der elementaren Musikpädagogik absolviert. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Ginsheim. Seit vielen Jahren unterrichtet sie Kinder in der elementaren Musikausbildung und engagiert sich in der musikalischen und kulturellen Jugend- und Erwachsenenbildung.

Informationen über die Musikschule Maier und das Kursangebot können auf der neu gestalteten Web-Site unter www.musikschulemaier.de nachgelesen werden