Drei Kinder, drei Altersstufen, aber alle das gleiche Bedürfnis: ran an den PC. Wobei dieses Bedürfnis unterschiedlich ausgeprägt ist.
Till (3), unser Jüngster, findet „Maus gucken“ auf YouTube toll, liebt Fotopräsentationen und „malt“ auch schon mal was mit dem Grafikprogramm, findet aber ansonsten eher die Tastatur zum Spielen interessant.
Er will eigentlich immer nur dann an den PC, wenn ich gerade dran sitze und fordert selber noch keine wirklich dringenden PC-Nutzungszeiten ein.
Anders die beiden Großen: Joshua (10) ist allergrößter Fan von Spielen, sei es allein oder gemeinsam mit seinen Freunden.
Stella (13) ist seit geraumer Zeit in den sozialen Netzwerken unterwegs, mailt, chattet oder schaut sich auf KIKA oder Youtube Filme an. Darüber hinaus ist bei den beiden Älteren das Internet eine wichtige Infoquelle z.B. für Referate, und wird oft wie ein riesengroßes Nachschlagewerk für alles Mögliche verwendet.
Im Moment haben wir wenig Probleme mit zu intensiver Medienutzung. Wir haben nach langen Diskussionen („aber alle machen doch“, „aber die anderen dürfen auch“) einen Kompromiss gefunden: 1,5 bis 2 Stunden Medien-Input, sei es PC, TV oder Nintendo.
Dauert das eine länger, muss am anderen gespart werden. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber damit können die Großen ganz gut leben.
Bleibt noch das Thema: Was machen wir, wenn Freunde da sind? Nicht immer leicht! Wir haben uns darauf geeinigt, dass auch eine Zeitlang am PC gespielt oder gechattet werden kann, wenn andere (Outdoor-)Aktivitäten folgen oder dem voran gehen.
Alles in allem ist es für den Moment eine gute Lösung, wobei ich sicher bin, dass die nächsten Verhandlungen nicht lange auf sich warten lassen – und das sicher mit allen drei Kindern!
• Iris Schröder-Maiwald