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Was kann Kunsttherapie?

In der kunsttherapeutischen Werkstatt steht neben Farben, Kreiden und Ton zum Modellieren auch Material, das zum Spielen und Bauen einlädt, zur Verfügung.

Es wird mit Pinseln oder mit der Hand gemalt. Farben dürfen fließen, tropfen, es werden keine künstlerischen Fähigkeiten verlangt.

Innere Bilder, Wünsche und Gefühle werden reflektiert und bekommen eine sichtbare Form. Ein gestalterischer Prozess kann entstehen, über den sich Türen zu verschlossenen Innenräumen wieder öffnen lassen.

 

In der Kunsttherapie werden Themen, Erlebnisse und Eindrücke, von denen der Mensch bestimmt wird, mit kreativen Mitteln nach außen gebracht und dadurch sichtbar gemacht. Gemeinsam mit mir als Therapeutin werden die entstandenen Arbeiten betrachtet und reflektiert, aber nicht bewertet.

Vorhandene Probleme verlieren dabei viel von ihrer Verwirrung, gewinnen an Klarheit und können „behandelt“ werden.

 

Gerade Kinder können sich oft besser in Bildern ausdrücken als in Worten. Sie wissen oft nicht, woher ihre Ängste, Aggressionen oder andere Probleme kommen. Als Therapeutin begleite und unterstütze ich den Prozess, in den das Kind während der kunsttherapeutischen Stunden eintritt. Kunsttherapie ist auch Gesprächstherapie, je nach Bedarf kann der künstlerische oder therapeutische Schwerpunkt überwiegen.

 

Kunsttherapie eignet sich besonders für Kinder, die sich in einer schwierigen Lebens- oder Entwicklungssituation befinden, oder die mit Beeinträchtigungen zurechtkommen müssen. Bei Konzentrationsproblemen, Stress und Ängsten können sie dadurch mehr Selbstbewusstsein und Sicherheit gewinnen, sich von ihrer inneren Stimme führen lassen und Vertrauen gewinnen in ihre eigenen schöpferischen Kräfte.

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Mehr Info

 

Esther Scholz-Zerres

Kunsttherapeutin und

Diplom-Kommunikationsdesignerin

 

>> www.kunstwerkstatt77.de