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29.06.10 | Wiesbaden

Schulanfänger erhalten Brotdose
Wie in den letzten Jahren haben auch in diesem Jahr über 1700 Schulanfänger in den Kindergärten eine „IRMA-Brotdose“ vom Arbeitskreis Jugendzahnpflege erhalten. Die hessische Zahnputzhexe „IRMA“ ist allen Wiesbadener Kindergartenkindern bestens bekannt. Sie ziert die Brotdose und erinnert damit an bekannte Gewohnheiten aus dem Kindergarten: die Zahnpflege und das  leckere, kauaktive zweite Frühstück im Rahmen des „Zuckerfreien Vormittags“.
Die Patenschaftszahnärzte haben sich mit der „IRMA-Brotdose“ von allen Vorschulkindern verabschiedet, natürlich nicht ohne Kindern und Eltern nützliche Ratschläge für den neuen Lebensabschnitt auf den Weg mitzugeben. Denn was nützt die schönste Brotdose, wenn sie leer bleibt oder mit dem Falschen gefüllt wird. Deswegen gehört zur Brotdose das Faltblatt „Mein Pausenfrühstück“ für Kinder und Eltern und die Broschüre „Der zuckerfreie Vormittag im Schul-Alltag“ für die Lehrerinnen und Lehrer.
Schul- und Gesundheitsdezernentin Rose-Lore Scholz unterstützt und engagiert sich für die Umsetzung des zuckerfreien Vormittags in den Wiesbadener Schulen. „Ziel ist ein ausgewogenes Schulfrühstück als Basis für gute Leistungen in der Schule“, so die Stadträtin. Kinder müssen sich am Schulvormittag lange konzentrieren können. Dafür brauchen die Schulkinder Energie aus kauaktiven Lebensmitteln wie Vollkornbrot oder Brötchen mit magerer Wurst oder Käse sowie aus frischem Obst oder rohem Gemüse wie Äpfel, Birnen, Trauben, Karotten, Gurken, Kohlrabi usw.  Dazu gehört natürlich noch Wasser.“
Kinder, die noch keine Brotdose für die Schulzeit besitzen, dürfen sich eine „IRMA-Brotdose“ beim Arbeitskreis Jugendzahnpflege im Wiesbadener Gesundheitsamt, Konradinerallee 11/Raum1.043 (Neues Justiz- und Verwaltungszentrum) montags, dienstags und mittwochs zwischen 8.30 Uhr und 12.30 Uhr sowie 13.30 und 16.00 Uhr abholen. Die bekannten Anlaufstellen der sozialen Netzwerke der Stadt Wiesbaden sind informiert und können Familien, in denen eine Brotdose für das Schulanfänger-Kind noch fehlt, weiterhelfen.


28.06.10 | Wiesbaden-Gräselberg

Ein Malwettbewerb: Gräselberg - hier leb‘ ich gern‘!
Das Stadtteilzentrum Gräselberg des Amtes für Soziale Arbeit, ruft Kinder und Jugendliche, die im Stadtteil Gräselberg wohnen, zu einem Malwettbewerb anlässlich des 50. Geburtstages der Siedlung Gräselberg auf. Unter dem Motto: „Gräselberg – hier leb‘ ich gern‘!“ können Bilder in allen Formen und Farben entstehen. Die schönsten Bilder in den verschiedenen Alterskategorien: Kindergarten-, Grundschulalter, Teenies und Jugendliche werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt, auf Postkarten gedruckt und in allen öffentlichen Einrichtungen des Gräselbergs ausgelegt. Zudem erwarten die Gewinnerinnen und Gewinner ausgewählte Preise. Der Abgabetermin für alle bis dahin gestalteten und auf der Rückseite mit Namen, Adresse, Telefonnummer und Alter versehenen Bilder ist der 20. August, abzugeben im Stadtteilzentrum Gräselberg, Villacher Straße 3.
Die Preisverleihung und Ausstellung einer Auswahl der eingereichten Bilder findet anlässlich des Festaktes „50 Jahre Gräselberg“ am 12. September, um 11.30 Uhr, in der Ludwig-Beck-Schule, Wörther-See-Straße 8 statt.

Infos: (Birgit Kuntze, Mitarbeiterin des Stadtteilzentrums Gräselberg) 0611 31-2456.


24.06.10 | Wiesbaden

Auszeichnung für Kita „Medenbach“ in Wiesbaden
Für ihr vorbildliches Bewegungskonzept erhält die städtische Kindertagesstätte Medenbach das Qualitätssiegel „Hessischer Bewegungskindergarten“ verliehen. Die Auszeichnung ist eine gemeinsame Initiative der Sportjugend Hessen, der DAK Hessen und des hessischen Innenministeriums. Die Kita Medenbach ist die 18. Einrichtung in Hessen, die das Siegel erhält. „Dies ist eine schöne Anerkennung unserer Arbeit, die unter dem Motto ‚Bildung durch Bewegung’ steht“, freut sich Kita-Leiterin Irmtraud Bormann-Eckert.
Seit 2008 können Kindertagesstätten diese Auszeichnung erhalten, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen. Dazu gehört neben dem pädagogischen Konzept eine bewegungsfreundliche Ausstattung und entsprechende regelmäßige Bewegungsangebote, die von speziell qualifizierten Mitarbeiterinnen durchgeführt werden. Annette Krawietz, Projektreferentin der Sportjugend Hessen, und Bernd Knapp, DAK-Vertriebsleiter für Wiesbaden, überreichten gemeinsam die Urkunde. Neben dem sehr gut ausgestatteten Bewegungsraum hob Krawietz vor allem das großzügige und naturnahe Außengelände hervor. „Hier fügen sich die Spiel- und Bewegungsgeräte hervorragend ein“, so die Bewegungsexpertin. Beeindruckt von der Arbeit der Erzieherinnen ergänzt Knapp: „Hier merkt man, dass Bewegung im Alltag gelebt wird. Die Kita leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung unserer Kinder.“
Gerade bei Kindern spielt Bewegung eine große Rolle. Allerdings nehmen die Gelegenheiten, sich ausreichend zu bewegen, für Kinder stetig ab. Still sitzen ist nicht nur in der Schule gefragt, auch zu Hause lockt eher das Sofa zum Liegen als der Apfelbaum zum Klettern. Die Entwicklungsförderung durch Bewegung und Spiel, drinnen wie draußen, sind in der pädagogischen Konzeption festgeschrieben. Gesunde Ernährung sowie Ruhe- und Entspannungszeiten und eine positive Lebenseinstellung sind wichtige Grundpfeiler der Arbeit. Kinder sowie deren Eltern finden in der Einrichtung somit im wahrsten Sinne des Wortes „Spielraum für Bewegung“.
Vervollständigt werden die Bewegungsangebote durch regelmäßige Ausflüge zu Spiel und Bewegungsräumen in der Umgebung, einen festen Waldtag in der Woche und eine jährliche Waldwoche. Außerdem ermöglicht der Sportverein TUS Medenbach als Kooperationspartner die Nutzung seiner Sporthalle. Aber auch die Eltern werden in das Thema eingebunden: Das Sommerfest fand unter dem Motto „Spiel-Sport-Spaß-Tag“ statt und im Herbst findet ein Elternabend zum Thema statt.


10.06.10 | Wiesbaden

Schüler üben soziale Kompetenz
Im Rahmen des Kompetenz-Entwicklungs-Programms der Schulsozialarbeit Wiesbaden wird am Sonntag, 14. Juni, ein Erlebnis-Tag am Schiersteiner Hafen stattfinden. An diesem Tag nehmen 100 Schülerinnen und Schüler der neun Schulen, an denen Schulsozialarbeit angeboten wird, auf dem Gelände des Schiersteiner Hafens und in den Räumlichkeiten des Wassersportvereins Schierstein an verschiedenen Workshops im erlebnispädagogischen Bereich, beispielsweise Kanu fahren, Klettern, Floß bauen, teil. Zudem wird eine Gruppe die Workshops dokumentieren und für eine Präsentation am Ende der Veranstaltung zusammenstellen. Ein weiteres Team wird für die Verpflegung aller Teilnehmenden sorgen. Seit 2007 führt das Amt für Soziale Arbeit das Kompetenz-Entwicklungs-Programm an den acht Wiesbadener Haupt- und Gesamtschulen und einer Förderschule im Verbund mit anderen Ämtern, der Agentur für Arbeit, der Ausbildungsagentur und der heimischen Wirtschaft durch. Es hat die Aufgabenstellung, Stärken der Schüler festzustellen und diese berufsnah auszubauen sowie Schwächen durch zusätzliche Qualifizierungsmaßnahmen zu reduzieren und somit die Chancen auf einen Ausbildungsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt zu erhöhen. Ziel ist es, durch ein vielfältige Angebot mit Spaß und Freude bei der Weiterentwicklung ihrer Schlüsselqualifikationen, dazu zählen Teamfähigkeit und Problemlösekompetenz, zu unterstützen und damit die Ausbildungsreife  zu verbessern. Eine Präsentation der Workshops wird es an diesem Tag um 14 Uhr am Gelände des Wassersportvereins Schierstein e. V., geben. Sozialdezernent Arno Goßmann wird die Veranstaltung eröffnen.


07.06.10 | Wiesbaden

Die PbG vergibt zum Schuljahr 2010/2011 zwei Stipendien
Die PbG – Private bilinguale Ganztagsschule Wiesbaden (im Genehmigungsverfahren) schreibt zum Schuljahr 2010/2011 zwei Sozialplätze in Form von Stipendien aus. Ziel ist es, Kindern aus Familien mit geringem Einkommen das Lernen an der PbG zu ermöglichen. „Wir sind um eine soziale Mischung sehr bemüht und möchten daher mit diesen beiden Stipendien den ersten Schritt in diese Richtung tun“, sagt Brigitte Göbel, Gründerin und pädagogische Leiterin der PbG. Das Vollstipendium umfasst die Kosten für die Schule und die Betreuung bis 16.30 Uhr. Das Teilstipendium wird als Schulplatz mit einkommensabhängigem Kostenbeitrag vergeben. Eltern können sich ab sofort über die genauen Bewerbungsformalitäten und erforderlichen Unterlagen bei Melanie Eigen, Telefon 0611 3410 691, informieren. Sehr gerne würde die PbG mit diesen beiden Sozialplätzen auch Kinder mit einer leichten Lernbehinderung fördern, sogenannte „Integrationskinder“, da integrativer Unterricht ein Baustein im pädagogischen Gesamtkonzept ist. Um die Anzahl der möglichen Stipendienplätze in den kommenden Jahren zu erweitern, ist die Schule auf der Suche nach möglichen Stiftern und Sponsoren.
Soziales Lernen stärken – Das Lernen in altersgemischten und integrativen Gruppen an der PbG bietet Kindern ein enormes Potenzial, ihre sozialen Kompetenzen, wie Kommunikations-, Team- und Konfliktfähigkeit sowie Akzeptanz und Toleranz auszubauen und zu stärken. Die Erlangung dieser Grundkompetenzen ist für einen erfolgreichen weiteren Bildungs- und Berufsweg unerlässlich. Bei der Altersmischung beispielsweise orientieren sich jüngere Schülerinnen und Schüler  gerne an den älteren und eifern diesen nach. Umgekehrt lernen die älteren Schülerinnen und Schüler schnell, für jüngere ein Vorbild zu sein und Verantwortung zu übernehmen. Die Erfahrungen mit integrativem Unterricht haben zudem gezeigt, dass alle Kinder von dieser Form deutlich profitieren und weitere Kompetenzen damit ausbauen können.
2.091 Zeichen inklusive Leerzeichen – Das Motto der PbG ist „lernen lernen statt pauken“. Wir vermitteln den Kindern nachhaltig Wissen, Fertigkeiten und Methoden wie sie Informationen finden, aufbereiten und präsentieren. Ebenso erlernen sie wichtige soziale Kompetenzen wie etwa Verantwortungsbewusstsein, Team-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit. Dies gelingt durch das sehr gute Betreuungsverhältnis von einem Pädagogen für neun Kinder, sodass auf jedes Kind gezielt und intensiv eingegangen werden kann. Im Vordergrund steht dabei stets, die Freude am Lernen zu erhalten und zu fördern.
Hinweis: Das Hessische Kultusministerium hat diesem Konzept die Genehmigungsfähigkeit zuerkannt. Die endgültige Genehmigung wird erteilt, wenn das Schulgebäude den Anforderungen entsprechend umgebaut ist. Aus diesem Grund finden Sie in unserer Kommunikation derzeit noch den Zusatz „im Genehmigungsverfahren".

PbG – Private bilinguale Ganztagsschule Wiesbaden gemeinnützige GmbH (Nina Göbel), Langenbeckstraße 5, 65185 Wiesbaden | Infos: 0611-3410-687 oder www.pbg-wiesbaden.de und n.goebel@ pbg-wiesbaden.de.

 


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