
Ich liebe Bio, schon der Kinder wegen, aber nicht zu jedem Preis. Nur bestimmte Waren, wie Gurken, Trauben und Paprika, die als besonders belastet gelten, kaufe ich konsequent Bio. Die ansässigen Bauern auf dem Wochenmarkt verkaufen Obst und Gemüse, das Kinder unbedenklich genießen können. Wichtig ist mir „öko“ zu kaufen, also bei den Bauern der Region. Zweimal in der Woche gehe ich zu Fuß mit „Kartoffelporsche“ auf den Wochenmarkt, um Gemüse und Obst, Fleisch (Bio oder beim Metzger, der weiß, dass die Tiere auf der Weide nebenan standen) und Käse (Bio) zu kaufen. Den Bauern, bei denen ich seit bald zwei Jahrzehnten kaufe, vertraue ich. Die von uns geliebte Rohmilch gibt es im Bioladen (teuer), oder die Kindergartengruppe, die zum Reiten nach Taunusstein geht, bekommt Kühlrucksack, Pfandflasche und Geld, um dort auf dem Bornhof frische Milch (günstig) für uns zu zapfen... Im Supermarkt greife ich zuerst zu Bioware, wenn der Preis auch stimmt, den Discountern vertraue ich ehrlich gesagt nicht. Gibt es wirklich so viel Biobauern auf der Welt?? Von Billigklamotten lasse ich die Finger – sie stinken meist schon zu ungesund – und kaufe viel im Versand bei Anbietern (z.B. Jako-o, Verbaudet), die auch Biogewebe im Angebot haben, Kleidung mit dem Ökotex-Siegel bevorzuge ich.
• Ulrike Seib |