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Besonders schwierig: Aufräumen! Wie klappts?

Elterntipps aus dem ganz normalen Alltag ...


"Kinder, alles was nicht aufgeräumt ist, verschwindet im Staubsauger." ts

 

Voraussetzung für die Aufforderung zum Aufräumen ist zunächst die eigene Ordnung. Der Nachahmungswille der Kleinen wirkt nämlich bis zu einem bestimmten Alter Wunder. Gemeinsam aufräumen mit Zuweisung lösbarer Aufgaben ist deshalb oft ausreichend. Wenn man es schafft dabei nicht gestresst zu sein, überträgt sich die gute Laune sogar auf die Kleinen. Sind die Kinder älter, wirkt eher das Setzen von Zielen, beispielsweise: "Erst wird aufgeräumt, dann darfst Du anschließend Deine Lieblingssendung im Fernsehen sehen". sh

 

Ultimatum setzen und wenn das abgelaufen ist, alles wegschmeißen, was nicht weggeräumt ist - wetten, diese Methode muss nur ein einziges Mal angewendet werden und danach genügt garantiert die reine Androhung!? ajb

 

Zimmer aufräumen ist auch (oder gerade?!) bei 11jährigen ein eigenes Projekt, das besonders "gemanagt" werden muss. Wir deklarieren das Ganze als "Event" oder "Projekt" mit besonderem Schwierigkeitsgrad (!), das aber auch  einen gewissen Spaßfaktor haben sollte. Vorab einen Kakao, währenddessen laute Musik, Tanzen mit der dreckigen Wäsche auf dem Weg zum Wäschekorb, zwischendurch mal ein dickes Lob an die "Projektleitung", kleine Hilfestellungen ...  Das klappt (meistens) ganz gut.  ism

 

In ganz großen Aufräumkrisen hole ich eine große Mülltüte und stelle mich ins Kinderzimmer mit der Bemerkung: "Dann räume ich halt auf." us

 

Lego aufräumen ganz einfach: Wir breiten vor der großen Legobau-Schlacht einfach ein altes Bettuch aus, auf dem dann die große Legokiste ausgekippt wird. Zum Aufräumen muss man dann nur alle vier Betttuchenden packen und alles wieder in die Kiste rutschen lassen. Natürlich dürfen die fertigen Werke der Baumeister nicht wieder mit in die Kiste ... cn

 

Ordnung ist die Kunst der Doofen, der Geniale beherrscht das Chaos!

anonym

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