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Jana, zwei Söhne: 7 und 5 Jahre.

Der „Mischtyp“

 

Nach meinem Verhalten beim Kleiderkauf würde ich mich als „Mischtyp“ bezeichnen.
Ich kaufe einiges bei H&M (an die Mainzer Filiale: schafft doch bitte mal eine Toilette an!),  „Ernstings Family“ (günstig und qualitativ gute Bekleidung), auf Basaren (doch bei den größeren Größen nicht mehr so lohnenswert, besonders wenn es Geschwisterkinder gibt) und auch bei Marken (z.T. heruntergesetzt) greife ich zu, wenn sie mich überzeugen.

Vor allem bei Schuhen achte ich auf Qualität. Ganz gute Erfahrungen habe ich bezüglich Jacken im Outdoorladen gemacht: Sie kosten ähnlich viel oder sogar weniger als in guten Kinderbekleidungsgeschäften und man kann eine Fleecejacke einziehen: so hält die Jacke noch einige Monate länger und man ist beim Spielen zur jeder Wetterlage gut gerüstet! Auch bei Unterwäsche und Socken finde ich, dass es sich lohnt, gelegentlich auf bessere Qualität zu achten.


Und nun zu meinen Söhnen: Der Große (7) zieht fast alles an, solange nichts kratzt, zwickt, oder drückt. Der Kleinere (5) legt mehr Wert auf das Aussehen: Piraten, Ritter und Superman als Aufdruck sind begehrt. Problem sind bei uns meistens zu weite Hosen, die ständig rutschen. Und was beide besonders mögen: selbstgemalte T-Shirts von Mama.

 

 

Beate, eine Tochter 5 Jahre, ein Sohn 11 Jahre.

Die „Online-Käuferin“

 

Um das heutige Angebot wirklich optimal zu nutzen, bieten sich viele Möglichkeiten im Internet. Man kann die Online-Anbieter untereinander und den Einzelhandel vergleichen. Ganz bequem und gemütlich – ohne Stress mit der Parkplatzsucherei – von zu Hause aus, kann ich zu jeder Tages- und Nachtzeit im Internet stöbern. Ganz besonders gute Schnäppchen mache ich über Ebay. Es gibt z.B. Konkursverwalter, die Markenware bis zu 70% billiger als im Geschäft anbieten. Allerdings ist diese Ware nicht aus der aktuellen Kollektion, aber alles ist fehlerfrei und neu.

Um dennoch keine schlechten Erfahrungen zu machen, sollte man immer darauf achten, welches Bewertungsprofil der Anbieter hat und wie lange er schon Mitglied bei Ebay ist. Es gibt aber auch Nachteile: man braucht Geduld und Glück, um auch den Zuschlag zu bekommen und man kann die Ware nicht direkt begutachten und – wie im Geschäft – anprobieren.

 

 

Silke, eine Tochter 7 Jahre.

Die „Vorauskäuferin“

 

Markenware ist schön, doch leider auch sehr teuer. Aus diesem Grund kaufe ich die Kleidung meiner Tochter oft am Saisonende ein. Dann liefern sich die Geschäfte einen richtigen Preiskampf. Auch die Outletstores gehen mit ihren bereits reduzierten Waren im Preis nochmals herunter. Kinderboutiquen schließen sich nicht aus und auch dort kann man schöne modische Markenkleidung zu erschwinglichen Preisen erstehen.

 

Jeans zum Beispiel können das ganze Jahr über getragen werden. Hat man Glück, kann man sie bis zu 50 % billiger einkaufen. Das Problem ist allerdings, dass man sich keine ausgefallenen Kleidungsstücke aussuchen sollte, welche schon bald aus der Mode sind.

Auch muss man in etwa abschätzen können, wie schnell das Kind wächst, damit die bereits gekaufte Kleidung nicht zu groß oder zu klein ist wenn man sie anziehen möchte. Schuhe sollten immer genau passen und darum kaufe ich diese nicht vorab, sondern immer zu dem Zeitpunkt, an dem sie benötigt werden.

Der Vorteil von Marken- gegenüber Kinderkleidung aus größeren Discountern ist zu einem die Verarbeitung, aber auch der Herstellungsort. Billige Kinderkleidung wird oft in Asien hergestellt und dort werden Textilfarben verwendet, welche der Gesundheit unserer Kinder sehr schaden können. Egal welche Kinderkleidung man seinem Kind kauft, wichtig ist es darauf zu achten, ob sie beim Kaufen stark nach Chemie riecht oder sehr steif ist. Dann sollte man besser die Hände davon lassen! Generell aber gilt, dass Kinderkleidung unabhängig vom Hersteller vor dem ersten Tragen immer gewaschen werden sollte, damit alle Chemiereste weitestgehend beseitigt sind.

 

 

Katharina, 1 Tochter 5 Jahre.

„Mrs. Tauschzirkel“

 

Ich habe das große Glück, in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis viele Mütter mit Töchtern zu haben, die zwei bis vier Jahre älter als meine Tochter sind. Als Laura noch ein Baby war, haben wir sehr viele Sachen geschenkt bekommen und mussten anfangs wenige Stücke selbst kaufen. Das ersparte Geld wurde in wirklich hochwertige Sachen gesteckt, wie Lauflernschuhe, Schlafsäcke oder praktische Jäckchen... Eine besonders liebe Freundin bringt mir bei jedem Treffen ausgesuchte Kleidung ihrer älteren Tochter mit, die ich ihr dann wieder im bestmöglichen Zustand zurückgebe, wenn meine Tochter rausgewachsen ist. Das mit dem ordnungsgemäßen Zurückgeben wird in zunehmenden Alter aber immer schwieriger. Deswegen habe ich inzwischen ein besseres Gewissen, wenn ich ihr die Sachen einfach abkaufe.

Mit einer anderen Mutter praktiziere ich das Abkaufen auch schon seit längerem – das ist dann wie ein privater Kleider-Basar, bloß mit dem Vorteil, dass wir die Sachen in Ruhe aussuchen und anprobieren können. Ein weiterer Vorteil bei den gebrauchten Sachen ist, dass sämtliche (evtl. vorhandenen) Farb- oder Schadstoffe inzwischen herausgewaschen sind.

 

Sachen, die meiner Tochter zu klein sind, „vererbe“ ich inzwischen wieder weiter an befreundete Mütter mit jüngeren Töchtern. Laura findet es übrigens klasse, die Klamotten ihrer älteren Freundinnen anzuziehen. Ausserdem bleibt durch unsere Ersparnisse beim Tauschzirkel noch Geld für Accessoires, schicke Einzelteile oder tolle Schuhe im Etat übrig. Kurzum: wir können es nur weiterempfehlen.

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Jana, zwei Söhne: 7 und 5 Jahre.
Der "Mischtyp"

 

Beate, eine Tochter 5 Jahre, ein Sohn 11 Jahre.
Die "Online-Käuferin"

 

Silke, eine Tochter 7 Jahre.
Die "Vorauskäuferin"

 

Katharina, 1 Tochter 5 Jahre.
"Mrs. Tauschzirkel"