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1. Was war die schwierigste Umstellung vom Paar zum Eltern sein?
2. Was war die schönste Bereicherung der Beziehung jetzt mit Kind?
3. Der beste Tipp für einen gelungenen Paarabend oder -tag?

Dagmar aus Bad Schwalbach, Mutter von drei Kindern1. Leider waren in den Anfangsjahren keine spontanen Kurztripps nach Berlin, Straßbourg, München, Schwarzwald, o.ä. mehr möglich. Das hatte unserer Beziehung immer sehr gut getan.
2. Die schönste Bereicherung waren die Kinder an sich, in ihrem Wesen, ihrer Entwicklung und ihrer Beziehung zu Mama und Papa. Wenn's mal stressig ist, versuchen wir uns dies vor Augen zu halten.
3. Für uns sind die schönsten Tage/Abende die ohne großen Gala-Aufwand wie zum Beispiel gemeinsamer Sport, Abendspaziergang oder Sauna. Am Besten wöchentlich mit festem Termin um sich drauf zu freuen. 
Sabine aus Frankfurt, Mutter von Tom, 5 Jahre:1. Am schwierigsten war sicherlich das komplette Fremdbestimmtsein. Einfach mal spontan ausgehen, ausschlafen oder ein gemütlicher Einkaufsbummel geht nicht mehr. Der Alltag muss mit einem Kind ganz neu gestaltet werden. Darauf muss man sich als Elternpaar erstmal einstellen. Nicht zu vergessen die vielen unruhigen Nächte. Das zehrt an den Nerven und man ist einfach viel müder als früher. Tom ist jetzt fünf und vieles davon hat sich natürlich relativiert. Organisiert werden muss trotzdem noch das meiste. Der Alltag ist daher noch viel mehr Alltag als früher, denn für Spontanität bleibt wenig Raum. 2. Zusammen die Entwicklung des gemeinsamen Kindes zu verfolgen, ist einfach wunderbar. Jeder hat ja seine eigenen Glücksmomente mit dem Kind, aber es gibt immer wieder schöne Erlebnisse, die man teilt. Das ist pures Glück. Schön ist auch die Erfahrung, dass wir ein starkes Team sind und jeder seinen Teil zu einer zufriedenen Familie beiträgt. Bei uns läuft das sehr gleichberechtigt und das ist ja nicht ganz selbstverständlich. 3. Wir unternehmen am liebsten Dinge, die wir ganz am Anfang unserer Paarbeziehung besonders gern mochten. Zum Beispiel in die Tapas-Bar gehen, Rotwein trinken und sich tief in die Augen gucken.

Nora und Markus Göbel, Eltern von drei Kindern, 10, 8 und 6 Jahre:1. Wir fanden es sehr anstrengend, nicht mehr frei über unsere Zeit verfügen zu können. Permanent musste einer von uns beiden früh aufstehen, wickeln, spielen, stillen/Essen zubereiten, Baby rumtragen, ... Und dauernd das Gefühl: „Nicht schon wieder ich, jetzt bist du mal dran!“ bei beiden Eltern. Das Zurückstellen der eigenen Bedürfnisse hinter die des Kindes und das Gefühl, selbst zu kurz zu kommen, war wohl der größte Einschnitt. 2. Es ist schwer zu sagen, was genau am Leben mit Kindern am bereicherndsten ist. Es ist einfach wunderbar, dass sie alle da sind, dass sie so unterschiedlich sind, zu sehen, wie sie sich entwickeln. Auch den Stolz auf sie gemeinsam zu spüren, ist erfüllend. Und natürlich die vielen Kleinigkeiten, über die wir gemeinsam lachen können. Ohne die Kinder wären wir weniger lebendig. 3. Wir gehen meistens zusammen essen. Dabei können wir uns dann in Ruhe miteinander unterhalten, eben über mehr als den aktuellen Alltagskram. Romantisch sind auch gemeinsame Spaziergänge – z.B. im Urlaub am Meer oder wenn es gerade geschneit hat, oder an schönen Sommerabenden, ... Das erinnert an die Zeit, als wir noch keine Kinder hatten und viel unserer gemeinsamen Zeit so verbracht haben. Und dann nach Hause zu kommen und in jedem Zimmer ein friedlich schlummerndes Kind vorzufinden ist wunderbar – dann wissen wir, dass alles gut ist. 
Petra und Rudi aus Ober-Ramstadt, Eltern von drei Kindern1. Wir hatten uns eigentlich während der gesamten Schwangerschaft gut auf unsere neue Rolle als Eltern vorbereitet, viele Bücher gelesen und diverse Kurse besucht. Was wir allerdings im Vorfeld unterschätzt haben, war der Faktor „Zeit für uns“. 2. Die vielen glücklichen Momente, wenn man zum Beispiel am Bettchen steht und unserem selig vor sich hin träumendem Schatz zuschaut. 3. Das Kind in guten Händen bestens versorgt zu wissen (Omi, Babysitter) und dann OHNE festes Programm und konkrete Pläne einfach mal „wie früher“ in die Kneipe, ins Kino oder ins Theater gehen. 
Steffen und Monique aus Raunheim, seit 18 Jahren ein Paar, mit Bas, 16 Jahre und Mel, 12 Jahre:1. Die Leichtigkeit des Seins hat sich durch besorgt sein und Ängste um das Kind verringert.
2. Ein Kind ist das Schönste, was aus einer Liebe zwischen zwei Menschen entstehen kann.
3. Weg von der vertrauten Umgebung, dem vertrauten Alltag, hinein in vollkommenes Neuland, die Kinder in guten Händen wissend. Und das für wenigstens 36 Stunden, damit für eine entspannte Vorbereitung auch genügend Zeit ist. Außerdem verreist jeder von uns für ein paar Tage im Jahr allein. Denn auch Individuum zu bleiben und nicht nur im Doppelpack aufzutreten gehört für uns zu einer intakten Beziehung dazu. Nach oben |
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Dagmar aus Bad Schwalbach, Mutter von drei Kindern
Sabine aus Frankfurt, Mutter von Tom, 5 Jahre
Nora und Markus Göbel, Eltern von drei Kindern, 10, 8 und 6 Jahre
Petra und Rudi aus Ober-Ramstadt, Eltern von drei Kindern
Steffen und Monique aus Raunheim, seit 18 Jahren ein Paar, mit Bas, 16 Jahre, und Mel, 12 Jahre |
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