Elternerfahrung: Grundschule als Betreuungsproblem
Betreuung Grundschulkinder
Was macht man, wenn man in Hessen lebt, Grundschulkinder hat, und mehr als 20 Stunden die Woche arbeiten möchte? Entweder man hat das Glück, in der Nähe einer betreuenden Grundschule zu wohnen, oder man hat das Glück einen Hortplatz ergattert zu haben. Was aber, wenn das beides nicht der Fall ist und die Kinder einen Stundenplan haben, der sich überhaupt nicht mit den Arbeitszeiten vereinbaren lässt? Zum Beispiel so aberwitzige 3 Unterrichtsstunden, wo die Kinder schon um 10:30 Uhr Schulschluss haben? Tja, was dann? Dann kann man nur hoffen, eine fitte Oma in der Nähe zu haben, oder eine bezahlbare Tagesmutter, oder eine Privatschule! Wir haben uns für das letztere Modell entschieden. Hört sich elitär an, ist es aber gar nicht. Der Muff der vergangenen Jahre ist von Dannen gezogen und der Trend hin zum individuellen Lernen ist eindeutig. In Hessen sprießen die Privatschulen wie Pilze aus dem Boden. Diverse Varianten gibt es, mit unterschiedlichen Lernmethoden, wie Montessori oder Waldorf, Bilinguale- oder Ganztagsschulen, alle mit Mittagessen und sinnvoller Nachmittagsbetreuung. Kleine Klassen, Stunden die nicht ausfallen und vertreten werden, spannende Fächer und individuelle Förderung. Klar, man zahlt dafür, das muss auch erst mal verdient werden, aber dafür gibt’s auch jede Menge zurück. Wir sind zufrieden mit unserer Schule und würden uns jeder Zeit wieder dafür entscheiden.
• Heike Hildebrandt 
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