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ADHS – Medikamente oder alternative Therapien?


Schon Erzieherinnen in Kindergärten beklagen, dass es immer mehr Kinder gibt, die nicht mehr still sitzen können, unter Konzentrationsproblemen leiden oder durch aggressives Verhalten auffallen.

Spätestens in der Schule werden diese Auffälligkeiten zu Problemen, mit denen Lehrer wie auch Eltern überfordert sind. Der Weg zum Arzt schafft Klarheit. Mein Kind hat ADHS. Inzwischen wird bei 5–10% aller Kinder ADHS festgestellt. Übersetzt wird es mit Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivität-Syndrom.

 

Die 3 wesentlichen Auffälligkeiten hierbei sind: Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwäche, impulsives Verhalten und körperliche Unruhe.

In den meisten Fällen wird zu einer Behandlung mit Medikamenten (z.B. Ritalin) geraten. Durch diese Therapie verbessert sich meist  rasch die Symptomatik. Nebenwirkungen wie Tics, Schlafstörungen und Appetitlosigkeit sind leider häufig.

 

Ein weiterer Therapieansatz stellt die Substitution mit Omega-3- Fettsäuren dar. Eine Studie bestätigt den Erfolg der Behandlung. Auch die Ergotherapie, Konzentrationstraining, Verhaltenstherapie stellen weitere Alternativen dar.

In einer Elternschule können Eltern lernen wie wichtig es ist, klare Regeln zu setzten, zu loben und durch eine positive Beziehung das Kind zu stärken.

 

Ich persönlich übersetze ADHS lieber mit „Anders Drauf Sein“ und meine Liebeserklärung an diese besonderen Kinder ist: Ihr seid meist wacher, kreativer und begeisterungsfähiger als eure Mitmenschen und sicher sind wir euch oft nicht gewachsen.

Zur Zeit der Jäger und Sammler wärt ihr Helden gewesen. Unsere Aufgabe ist es, euch behutsam an unsere Welt anzupassen und unsere Welt an euch.

• Miriam Grünkemeier

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Das Thema im Überblick

 

Helga Korbella macht sich Gedanken darüber, wann spezielle Förderung überhaupt sinnvoll ist.

 

Lisa Rudigier schreibt über Ihr Konzept des Lernens über Bewegung.

 

Miriam Grünkemeier, Mutter eines Kindes mit ADHS, beschreibt Ihre Erfahrungen.

 

Esther Scholz-Zerres beschreibt, was Kunsttherapie leisten kann.

 

Imke Prinz zeigt, wie wichtig die Schulung der Sinne ist.